So. || 27.05. || 18 Uhr || [Vorbereitungstreffen] Gegen den Burschentag in Eisenach

Menschen, die sich dafür interessieren, am 2. Juni mit nach Eisenach zu fahren und dort gegen den Burschentag der Deutschen Burschenschaft demonstrieren wollen, treffen sich am Sonntag, den 27. Mai um 18 Uhr im KAROSHI, um sich abzusprechen und vorzubereiten.
Treffpunkt für die Fahrt nach Eisenach ist am 2. Juni um 11:45 Uhr der Hauptbahnhof.
Gemeinsam fahren – zusammen mehr erreichen!

Der Jingle zum runterladen

Zeitung

Ausschlussklausel (gemäß § 6 Abs. 1 VersG)

Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, sexistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen.

Do. | 19.05. | 19 Uhr | [MobiVeranstaltung] Gegen den Burschentag in Eisenach

Auch in diesem Jahr treffen sich, auf der deutschesten aller Burgen, die selbst ernannten „Traditionshüter der Nation“. Die Deutsche Burschenschaft (DB) gibt sich vier „bierseelige“ Tage auf der Eisenacher Wartburg um wieder einmal zu beschließen, dass die deutschen Grenzen eigentlich an anderer Stelle verlaufen, man deutsch eigentlich nur durch Abstammung ist, Männer und Frauen bestimmte Rollen haben, ein „richtiger“ Mann fechtet, niemals mit einem anderen Mann knutscht und auf Ehre und Vaterland richtig abgeht. Grund genug, den Burschen die Feier zu vermiesen. Ob und wie das gehen kann, wollen wir mit Organisator_Innen des “Bündnisses gegen den Burschentag in Eisenach“ (BgBE) am 17.05 um 19 Uhr im Karoshi Kassel [Gießbergstr. 41-47] diskutieren. So wird es auch im Jahr 2012 am 02.Juni eine antifaschistische und feministische Demonstration gegen den Burschentag in Eisenach geben.

Die nächste Runde steht an, die 2. Phase beginnt.

 

 

Ausschlussklausel (gemäß § 6 Abs. 1 VersG)

Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, sexistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen.

Do // 14.06. // 20h // Lesung “Begegnungen auf der Trans*fläche” + queere Bar

Am Donnerstag, den 14.06.2012 um 20h findet die Lesung "Begegnungen auf der Trans*fläche" mit Herausgeber_innen statt, danach queere Bar!

Queeroshi im Karoshi
Gießbergstraße 41-47, Kassel

Mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen 

Vielschichtige Kurzgeschichten und Zeichnungen erzählen von den Absurditäten des Trans*alltags. Aus der Sicht von autonomen/anarchistischen/queer-feministischen Trans*Leuten (so was gibt’s!) und ihrem Umfeld. Bücher, die sich geisteswissenschaftlich oder medizinisch mit dem „Phänomen“ trans* beschäftigen, gibt es viele. Hier ist endlich ein Buch mit Geschichten und Bildern, über die mensch auch mal herzhaft und befreiend lachen kann – der Zwang, sich 1nem von 2 Geschlechtern zuordnen zu müssen, bringt reichlich groteske Situationen hervor.
Das Ganze als Kollektiv herauszugeben ist uns auch als politischer Ausdruck ein Anliegen – besonders zu einer Zeit, in der Individualisierung groß geschrieben wird. Zudem beinhaltet es für uns, dass wir miteinander zu tun haben und wir die vielfältigen normierenden/diskriminierenden/repressiven Situationen nicht als persönliche Einzelerlebnisse wahrnehmen, sondern als Teil eines Gesamtkomplexes, dem wir gemeinsam etwas entgegensetzen möchten.

kollektiv sternchen & steine 
Begegnungen auf der Trans*fläche
– reflektiert 76 Momente des transnormalen Alltags
17 Zeichnungen
farbige Broschur, 128 Seiten, 9,80 Euro
ISBN 978-3-942885-12-6

**the sissy boyz published a bad-ass queerfeminist arty fun catalog**
***152 pages, full colour, 12 euro ***

www.thealit.de/sissyboyz
www.sissyboyz.de

Do 10.05.2012 // 19 Uhr // Vortrag: “Kein 10. Opfer?!”

bannerKein 10. Opfer!? – „Nationalsozialistischer Untergrund“, Rechtsterror, Rassismus und die Rolle des Staates

Jahrelang haben die staatlichen Behörden die Existenz der Neonazigruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) nicht aufgedeckt, sie teilweise sogar gedeckt. Die politischen Ziele der Neonazis sind in ihrem Kern immer verbunden mit Gewalt, Terror und Vernichtung, so auch der „NSU“.

Der Rassismus der Taten und der Arbeitsweise von Behörden gerät nur mühsam in den Blick. Dabei hätten wir alle eigentlich nur aufmerksamer hinschauen müssen, um der Wahrheit näher zu kommen. Eine Gelegenheit hätte es beispielsweise im Frühjahr 2006 gegeben, vor inzwischen weit über fünf Jahren. Es war der 6. Mai als rund zweitausend Menschen, fast ausschließlich türkisch-deutsche Familien und Angehörige der Opfer, hier in Kassel auf die Straße gingen. Sie waren aufgeschreckt durch eine mysteriöse Mordserie, die von der lokalen Presse ebenso plakativ wie verachtend als „Döner-Morde“ bezeichnet wurde. Unter dem Banner „Kein 10. Opfer!“ gaben die Teilnehmenden kund, dass sie diese Serie tatsächlich als das empfanden, als was die Täter des „NSU“ sie planten: als gezielte Exekutionen von Deutschen migrantischer Herkunft.

Ein Vortrag über die vorhandenen Fakten zum Komplex „NSU“, den historischen und den aktuellen politischen Kontext des „Rechtsterrorismus“, die Rolle der Geheimdienste und der Medien mit Referent_innen vom apabiz Berlin (http://www.apabiz.de/) und anschließender Diskussion.

 

 

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Do//15.03.2012//15 Uhr//Archiv der Sozialen Bewegungen in Kassel

Am 15.03. um 15 Uhr eröffnet das Archiv der Sozialen Bewegungen im Karoshi. Hier findest jede Menge Informationen, Zeitungen und Bücher zu allen möglichen Dingen der letzten Jahrzehnte, vor allem aus den Bereichen Antirassismus, Antireppressionsarbeit, autonome Umweltgruppen/Antiatomgruppen usw. Der Bestand umfasst momentan z.B. 1.600 katalogisierte Bücher, 2.000 Broschüren, 2.000 Zeitungstitel mit vielen tausend Ausgaben, Fotos, Plakate, Flugblätter…
Von 15 bis 18 Uhr gibt es einen Tag der Offenen Tür, um allen Interessierten das Archiv und seinen Bestand vorzustellen.
Feste Öffnunsgzeiten werden in Kürze folgen, es wird aber auch möglich sein, nach Absprache Termine zu machen. Wir geben Unterstützung bei Haus- und Diplomarbeiten, Referaten oder einfach nur bei der Suche nach den Dingen, die Dich gerade interessieren.
Da das Ganze ein Archiv ist, ist es nicht möglich, sich Materialien auszuleihen!
Kontakt ist unter archiv-kassel@gmx.net möglich.
Informationen zu den zukünftigen Öffnungszeiten folgen!

Do.//15.03.2012//19.30 Uhr//Vortrag: Systemfehler Verfassungsschutz

Während die zweite, schwarz-gelbe Merkel-Regierung unter Federführung der derzeitigen Familienministerin Kristina Schröder einen konzentrierten rechten Rollback eingeleitet hat, schießen aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Medien Extremismus-theoretische Ansätze ins Kraut: mit der Hufeisen-Theorie der Jesse/Backes-Schule, einer höchst fragwürdigen „Extremismusklausel“ und einer massiven Offensive des Verfassungsschutzes in der Politischen Bildung werden derzeit Definitionsmacht, gesellschaftliche Deutungen und Feinderklärungen entschieden nach rechts außen verschoben. Dorthin, wo die „Mitte der Gesellschaft“ vermutet werden kann, die sich als „wehrhafte Demokratie“ gemäß in jeder Hinsicht überkommener Abgrenzungen gegen die drohenden „Extremismen von links und rechts (und von Seiten „der Ausländer“)“ zu erwehren habe. Im Fokus dieser Ausgrenzungsleistungen stehen v.a. Linke jeder Provenienz, Kritiker des Kapitalismus, des staatlichen Rassismus‘, Antifa-Aktivist_innen und unbequeme Störer_innen der monströsen bundesrepublikanischen Gartenzwerg-Idylle.
Ein zentraler Player in dieser Entwicklung ist der Verfassungsschutz, der 1950 gegründete Inlandsgeheimdienst. Während nicht zum ersten Mal im Zusammenhang mit dem „NSU“-Skandal die Systemfehler des Dienstes offenbar werden und von einer alarmierenden Verstrickung (ob über Geldzahlungen, V-Leute, logistische Unterstützung und Deckung) des Bundesamtes und der 16 Landesämter für Verfassungsschutz in die Nazi-Szene ausgegangen werden kann, drängt der selbe Dienst mit Bildungsmaterial, „Demokratielotsen“, „wissenschaftlicher“ Begleitliteratur und Präventions- sowie Informationsangeboten in die Öffentlichkeit, an die Schulen und in die Politische Bildung, die bisher eher eine Domäne freier Träger war. Auch hier geht es darum, die Deutungs- und Definitionshoheit über das gesellschaftliche Leben und zulässige Formen der Kritik an sich zu ziehen, zu sichern und mit wirksamen repressiven Methoden durchzusetzen.
Es geht kein Aufschrei der Empörung durch die „Zivilgesellschaft“, kein Protest von Seiten der Lehrer_innen und Eltern und anderer Institutionen der politischen Bildung ist zu hören und der Artikel 1 des Grundgesetzes scheint zu lauten: „Das Image des Verfassungsschutzes ist unantastbar“. Während linke Initiativen gegen Nazis, Blockierer_innen von Nazi-Aufmärschen und entsprechende staatlich geförderte Projekte mit einem dreisten Extremismusverdacht geschurigelt werden, kann der Verfassungsschutz noch aus dem Skandal mit mindestens 10 Neonazi-Mordopfern Kapital schlagen. Es wird Zeit, sich über wirksame Gegenstrategien Gedanken zu machen.

Friedrich Burschel ist Referent zum Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Akademie für Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin. Als freier Journalist war er selbst als „Linksextremist“ von rechtswidriger Überwachung und Diskriminierung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz betroffen. Er ist Autor und Herausgeber des Buches „Stadt – Land – Rechts. Brauner Alltag in der deutschen Provinz“ sowie – zum Thema – des RLS-Standpunkte-Papiers „Geld gegen Gesinnung“.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsradikalen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsradikalen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Vorher: Eröffnung des Archivs der Sozialen Bewegungen!

Fr 09.03. // 19h // Infoveranstaltung zur Kapitalismuskrise und M31-Aktionstag

 

“Die Krise heißt Kapitalismus!”

Vortrag und Diskussion mit der Gurppe AZE - andere Zustände ermöglichen [Berlin]
Freitag, 9. März 19:00 Uhr

Am 31. März wird der „European day of action against capitalism“ ein Zeichen antikapitalistischer Solidarität gegen das Krisenregime setzen! In verschiedenen Städten Europas wird es Proteste geben. In Deutschland wird nach Frankfurt, Sitz der EZB und eines der Zentren der Krisenbearbeitung, mobilisiert.


 

Die Veranstaltung ist in drei Teile aufgeteilt:

1. Für die Analyse der Eurokrise ist es wichtig, die Gründe der Wiederkehr von Krisen im Kapitalismus zu untersuchen. Die Kapitalakkumulation stößt immer wieder an die Grenze der Verwertung. Es stehen zum einen vielfältige Interessen der Menschen der Akkumulation gegenüber, zum anderen untergräbt die kapitalistische Organisierung fortwährend ihre eigenen Existenzbedingungen. Der Staat verfolgt zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene ökonomischen Politiken, welche dieses Problem zu lösen versuchen, im aktuellen Fall mit großen Schwierigkeiten.

2. Anschließend folgt eine Darstellung der Eurokrise und die Erläuterung der wichtigsten Instrumente. Die Rolle der Europäischen Zentralbank, „Rettungsschirme“, Staatsanleihen und die spezifische Konstitution der Europäischen Währungsunion werden erläutert. Dabei liegt in der Analyse ein größerer Fokus auf Griechenland. In Griechenland hat die Krise den bisher schwersten Verlauf und ist konfrontiert mit massiven Protesten.

3. Danach folgen Informationen zum Europäischen Aktionstag am 31. März und die dann stattfindende Demonstration in Frankfurt. Der 31. März wird der Auftakt zu weiteren Protesten zur Eurokrise sein.

Weitere Infos:
- march31.net
- Aufruf von und zu M31
- Flyer zur Kassler Infoveranstaltung

Wir laden euch alle recht herzlich dazu ein!

 

 

Veranstaltet von ak spunk
Unterstützt durch:
Arbeitsgruppe *Gegen Rassismus – für Flüchtende*
ak:raccoons
D.O.R.N.

 

 

20.02.2012 // 19 Uhr // Lesung // Raven wegen Deutschland, mit Torsun und Daniel Kulla

Zwischen Jugendzentrum und Festivalbühne, Drogenexzess und Studiosession zeigt “Raven wegen Deutschland” den Werdegang einer der stilprägendsten deutschen Bands der letzten Jahre. Zum zehnjährigen Bandjubiläum von Egotronic blickt Sänger und Bandgründer Torsun zurück auf die Zeit der Entstehung des Durchbruchsalbums “Lustprinzip” und erzählt, garniert mit O-Tönen von Beteiligten, wie aus dem tiefsten Drogen- und Feierexzess, aus Liebeskummer und Trennungsschmerz die Rakete entstand, die seitdem ein immer größeres Feuerwerk an den Himmel zaubert. Parallel zu Torsuns persönlichen Erinnerungen rollt Daniel Kulla die Bandgeschichte noch einmal von Anfang an auf und schildert mithilfe weiterer O-Töne von Zeitzeugen, wie es nach 2007 weiterging.

Zu den Autoren:

Torsun wuchs in einem südhessischen Örtchen auf und steuerte zunächst auf eine Karriere als langzeitarbeitsloser Vollzeit-Raver und Polit-Chaot in Berlin zu. Um einem Ein-Euro-Job zu entgehen, gründete er die Band Egotronic, die so erfolgreich wurde, dass der ursprüngliche Karriere-Plan wieder verworfen werden musste. Produziert die beliebte und zuweilen kontrovers diskutierte Online-Plattform egotronic-tv.

Daniel Kulla, Blogger auf classless.org, wuchs im Osten mit dem kommunistischen Glücksversprechen auf und versucht seitdem damit klarzukommen, dass das bürgerliche noch das beste von den anderen ist. Singt bei Sozialistischer Plattenbau. Buchautor über Verschwörungsdenken und Hacker, Übersetzer, hält Vorträge über diskordische Philosophie, kommunistischen Aufstand und psychedelische Drogen.

Bei der Lesung untermalen die beiden Autoren die Geschichten aus dem Buch mit Video und Fotodokumenten aus dem damaligen Rauschzoo. Außerdem wurden manche Kapitel zusammen mit den Akteuren zu kleinen, bebliderten Höhrspielen verarbeitet.

Beginn 19 Uhr, Karoshi

Stellungnahme des Karoshi zum “Boxhamsters”-Konzert im Schlachthof

Den „Boxhamsters“ eine Absage erteilen! In Kassel und überall!

Am 20. Januar 2012 soll die Punkrockband „Boxhamsters“ im Kulturzentrum Schlachthof in Kassel
auftreten.

Vor etwas mehr als 6 Jahren stellte eine Frau Strafanzeige gegen Martin Coburger (Sänger der
Band) wegen Vergewaltigung in ihrer Privatwohnung. Trotz der gestellten Strafanzeige kam es nie
zu einer Anklage.

Als Reaktion auf den Vorwurf der Vergewaltigung sagte die Band einige folgende Konzerte ab,
jedoch gibt es bis heute weder eine Stellungnahme des Beschuldigten noch von der Band.
Dieser Fall ist ein exemplarisches Beispiel für den Umgang mit von Vergewaltigung betroffener
Frauen und den Tätern. Die Tendenz geht eindeutig in die Richtung, dass Frauen in
Vergewaltigungsprozessen dazu genötigt werden ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis zu stellen und
sie mit demütigenden Fragen über ihre sexuellen Vorlieben konfrontiert werden oder ihnen
unterstellt wird, dass es sich bei dem Vorwurf der Vergewaltigung um einen Akt der Rache aufgrund
unerwiderter Liebe handele. In den meisten Fällen kommt es trotz Strafanzeige gar nicht erst zu
einer Verhandlung oder der Täter wird aufgrund „mangelnder Beweise“ freigesprochen. Das
Resultat davon ist, dass die Täter ungeschoren davon
kommen und ohne jegliche Konsequenzen und in aller Ruhe Gras über die Sache wachsen lassen
können.

Aber wir vergessen nicht, egal wie viel Zeit vergangen ist!!!

Wir sind solidarisch mit jeder Frau und mit allen sich anders definierenden Menschen, die von
sexualisierter Gewalt betroffen sind. Uns interessiert nicht, ob ein Gericht durch ein Urteil die
Vergewaltigung anerkennt oder nicht. Jegliche Mitschuld der Betroffenen (der Rock war zu kurz, zu
viel Alkohol etc.) lehnen wir entschieden ab.
Angesichts dieser Vorfälle fordern wir den Schlachthof dazu auf das Konzert der „Boxhamsters“
abzusagen. Außerdem erwarten wir eine unverzügliche Stellungnahme der Band und insbesondere
des Sängers.
Wir werden nicht schweigend dabei zusehen, wie der Schlachthof in Kassel seine kulturellen und
pädagogischen Ansprüche durch den Auftritt dieser Band ad absurdum führt.

Erteilt den „Boxhamsters“ eine Absage! In Kassel und überall!!!

Für praktische Solidarität mit den Betroffenen sexualisierter Gewalt.

karoshi, kuk, antifa kassel, feminist-attac-kassel und ak:raccoons

 

jeden Dienstag ab 19 Uhr//Warme Küche (a.k.a. VoKü)

In aller Eile und Kürze: heute abend im Karoshi die Warme Küche: ein neues Projekt mit gleichem Kooperationspartner(*innen?) wie vorher im Salon an der Fulda angesiedelt und auf VoKü hörte.
Das Karoshiplenum hat aber darum gebeten, den Volksbegriff bitte nicht zu verwenden und deshalb läuft das ganze vorerst unter dem programmatischen Titel Warme Küche…