Archive for September, 2012

25.9.-30.9. | 16-18 Uhr | Ausstellung: „Pussy Riot“

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Ausstellung zu Pussy Riot

Pussy Riot ist eine russische Punkband, die aus einem feministischen Kollektiv mit ca. 30 Mitgliedern besteht. Markenzeichen der Band sind die knalligen Outfits und bunten Strickmützen. Öffentliche Aufmerksamkeit erlangte die Band durch ihre spektakulären Auftritte auf Orten wie den Roten Platz und wie zuletzt in einer der ultraorthodoxen Kirchen. In ihren Texten rechnen sie mit dem Staat, Putin, der Kirche und dem Patriarchat ab.
Während die drei angeklagten angeblichen Mitgliede

r auch außerhalb Russlands mittlerweile einiges an Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist wenig über die Hintergründe bekannt. In der Ausstellung soll nicht nur die Aktion in der Christi Erlöser Kirche vorgestellt werden sondern vor allem über die Vielfältigen Kontexte der Gruppe Pussy Riot und die gesellschaftlichen Verhältnisse in Russland aufgeklärt werden.
Die Ausstellung wird am Montag, dem 24. September mit einer Vernissage im Karoshi eröffnet.

Vernissage
Montag, 24.09.2012
19 Uhr Karoshi

Die Ausstellung ist vom 25. bis zum 30. September jeden Tag von 16-18 Uhr geöffnet!

Letzter Sonntag im Monat 14 Uhr: Karoshi-Nutzer*innentreffen

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Für alle Gruppen und Einzelpersonen, die das Karoshi nutzen, gibt es dieses Treffen, um einmal im Monat alle angefallenen Probleme oder netten Erlebnisse jenseits des stark organisatorisch geprägten wöchentlichen Plenums zu besprechen und z.B. Putzpläne zu besprechen…

Immer Mittwoch 19.30 Uhr: Offenes Karoshiplenum

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Für alle Fragen rund um das Karoshi und alle, die was machen wollen…

So 09.09. 20h | Aktueller politischer Dokumentarfilm in Russland | Vortrag + Diskussion

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mit Ira Kormannshaus (Filmkuratorin, Berlin)

 

 

 

 

 

 

 

Der sowjetische Dokumentarfilm entwickelte ab Mitte der 60er mit der Leningrader Schule ein „menschliches Antlitz“. Dieses ging bei der TVisierung des russischen Dokumentarfilms Mitte der 90er vor die Hunde. Wie sieht es aktuell aus – stimmt die Behauptung von der Avantgarde-Funktion der Kreativen oder hinken diese hinterher? Gerade jetzt in Zeiten des zugleich marginalen und höchst medienwirksamen Protests in Russland (Stichwort Pussy Riot) wird diese Frage mehr als spannend.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe „Plus + – Minus“ des top e.V., Berlin/Kassel in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hessen.

 

Plus + – Minus

Das ästhetische Mehr oder Weniger von Produktionsweisen in Ökonomien der Krise

Wir fragen nach den aktuellen und historischen Zusammenhängen von Erkenntnismöglichkeiten und demokratischer Debatte sozio-ästhetischer Art – mitten im „Auge des Hurrikans“ neo-imperialistischer Politik – und welche Praxen vor uns liegen.

 

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