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30.10.2013 // 19 Uhr // AK Erinnern: Fahrt nach Mittelbau-Dora

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Der AK Erinnern lädt am Mittwoch, den 30.10., um 19 Uhr ins Karoshi ein, um die Fahrt in die Gedenkstätte Mittelbau-Dora am 3.11.13 vorzubereiten.
Mittelbau-Dora gehörte zu einem Netzwerk von Lagern, in denen durch extremste Formen von Zwangsarbeit die deutsche Rüstungswirtschaft am Laufen gehalten werden sollte und damit Holocaust und Krieg weiter aufrecht erhalten werden konnten.
Beginn pünktlich, da anschließend noch das Karoshi-Plenum ansteht!
Unkostenbeitrag: 5 €. Darin inbegriffen ist eine Führung durch das ehemalige Lager.
Eingeladen sind alle interessierten Menschen auch außerhalb des Karoshis.

16.9.13 || 19 Uhr || AK Erinnern

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Der AK Erinnern ist ein Arbeitskreis zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und für einen linken Umgang mit der Erinnerung.
Wir organisieren gemeinsam Fahrten zu Gedenkstätten und setzen uns auch theoretisch mit dem Thema auseinander.
In den letzten zwei Jahren organisierten wir Fahrten u.a. zu Treffen von Zeitzeug_innen in Italien.
Zuletzt beschäftigten wir uns ein ganzes Wochenende mit dem Krematoriumsofenbauer Topf & Söhne in Erfurt und einer linken Perspektive von Erinnerungsarbeit.
Für die nächsten Monate stehen die Besichtigung des ehemaligen Lagers Mittelbau-Dora und die Vorbereitung für das nächste Treffen in Italien an.

Am 16.9., also kommenden Montag, wird es ein offenes Treffen geben, bei dem an einer Mitarbeit interessierte Menschen gerne vorbei kommen können.
Wir treffen uns um 19 Uhr im Karoshi.

Tops werden unter anderem sein:
– Umgang miteinander
– Kapazitäten
– Selbstverständnis

Liebe Grüße,
AK Erinnern

Mo, 24.06.2013 // 21 Uhr // Antifa-Tresen

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Nach längerem Informationsfluß und hoffentlich interessanter Diskussion gehen wir zum gemütlicheren Teil des Abends über und hängen uns in die Sessel…

Mo, 24.06.2013 // 18 Uhr // Vortrag // Katharina König über die Arbeit des Thüringer Landtagsauschusses zum NSU

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Zwischen 1998 und 2011 wurden vom NSU mindestens zehn Menschen ermordet – mindestens deshalb, weil bis jetzt nicht alle Unterlagen, Tatumstände, NSU-Mitglieder und -unterstützer_innen öffentlich bekannt sind. Manches davon kann auch nicht mehr ermittelt werden, da aufgrund falscher Einschätzungen bei den Ermittlungen Beweise vernichtet wurden oder auch insbesondere in den Geheimdienstbehörden Akten offenbar gezielt geschreddert wurden. All diese Umstände sind natürlich dazu geeignet, Verschwörungstheorien auf allen Seiten zu begünstigen: die Nazis können sagen, dass das staatliche Morde waren und sie nicht verantwortlich sind; manche Linke sagen, dass die Nazis vom Staat gelenkt wurden – das Ergebnis ist das Gleiche und die Verwirrung nutzt eigentlich nur den Geheimdiensten. „Rauf auf die Extremisten, mehr Datenbanken!“, lautet offenbar das Gebot der Stunde.
In verschiedenen Landtagen und im Bundestag immerhin gab und gibt es den Versuch, zumindest die staatlichen Pannen bei Polizei und Geheimdiensten aufzudecken. Mit dem Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages nahm der erste Ausschuss dieser Art die Arbeit auf. Über diesen Ausschuss und seine Arbeit sowie seine Erkenntnisse erzählt Katharina König, Mitglied des Ausschusses und des Thüringer Landtages in der Fraktion Die Linke.

Über den Untersuchungsausschuss 5/1:

Kurzbezeichnung des Ausschusses: Rechtsterrorismus und Behördenhandeln

Bezeichnung des Ausschusses:

Mögliches Fehlverhalten der Thüringer Sicherheits- und Justizbehörden, einschließlich der zuständigen Ministerien unter Einschluss der politischen Leitungen, sowie der mit den Sicherheitsbehörden zusammenarbeitenden Personen (so genannte menschliche Quellen) im Zusammenhang mit Aktivitäten rechtsextremer Strukturen,
insbesondere des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) und des „Thüringer Heimatschutzes“ (THS) und seiner Mitglieder sowie mögliche Fehler der Thüringer Sicherheits- und Justizbehörden bei der Aufklärung und Verfolgung der dem NSU und ihm verbundener Netzwerke zugerechneten Straftaten.

Anschließend Diskussion und Antifa-Tresen!

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Für alle Veranstaltungen im Karoshi gilt diese Ausschlussklausel:
Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstalter_innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht gebrauch zu machen, sollte es zu Störungen der Veranstaltung kommen. Das subjektive Bedrohungsgefühl kann eventuell dieses Kriterium erfüllen.

Mittwoch // 24.04.2013 // 20 Uhr // Vortrag: Die Kritik am Zins – Eine Sackgasse der Kapitalismuskritik (Nadja Rakowitz, Frankfurt)

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Die Kritik kapitalistischer Verhältnisse gehört nach wie vor zu den basics linker Gesellschaftstheorie, selbst in bürgerlichen Kreisen ist Kapitalismus wieder negativ konnotiert. Eine solche Kritik am Kapitalismus reduziert ihn allerdings oftmals auf bestimmte ökonomische Phänomene und verklärt andere als „natürliche“ Wirtschaftsordnung. Dem guten und gerechten Warenaustausch stehen in solchen zinskritischen Vorstellungen stets die „Allmacht des Geldes“ und die „bodenlose Schacherei“ und „Raffgier“ heuschreckenartiger Schwärme des Zins- und Finanzkapitals entgegen. So ist es auch kaum verwunderlich, dass diese Verurteilung des „raffenden“ Kapitals dem Antisemitismus Vorschub leistet.

Nadja Rakowitz wird ausgehend von der marxschen Kritik der politischen Ökonomie und seiner Kritik am Frühsozialismus die Irrtümer historischer und aktueller Formen der Kapitalismuskritik, die lediglich als Zinskritik auftreten, aufklären. Es wird gezeigt, wie diese verkürzten, fetischisierten Formen der Kapitalismuskritik selbst noch auf kapitalistischen Denkformen basieren. Solche Denkformen betrachten die „einfache Zirkulation“ – die „Oberfläche der kapitalistischen Gesellschaft“ (Marx) – als gerechte Organisation des harmonischen Austausches von scheinbar Freien und Gleichen, ohne einen systematischen Zusammenhang zum Zinskapital herzustellen. Gerade die vermeintlich „natürlichen“ und gerechten Formen des Wirtschaftens – Äquivalententausch, Geld, Produktion usw. – sind jedoch Voraussetzung und Resultat des Finanzkapitals zugleich. Die kritische Erkenntnis ist, dass all diese ökonomischen Phänomene nur als notwendige Momente des kapitalistischen Ganzen verstehbar sind. Entsprechend wird Nadja Rakowitz anhand klassischer und aktueller Zinskritik darstellen, dass die vermeintlich friedliche Welt der einfachen Zirkulation also das bleibt, was sie ist – die Welt des Kapitals.

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Nadja Rakowitz (Frankfurt) ist Soziologin, Mitglied der Marx-Gesellschaft und u.a. Autorin des Buches „Einfache Warenproduktion. Ideal und Ideologie“, 2000 erschienen im ca ira Verlag.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Sozialistischen Jugend – Die Falken im Rahmen der Mobilisierung zum 1. Mai in Frankfurt.
www.falken-kassel.de // nordhessen[at]falken-hessen.de

Mittwoch // 17.04.2013 // 20 Uhr // Vortrag: Fast alle haben was gegen den Kapitalismus – Warum nicht auch die Nazis? (Lothar Galow-Bergemann, Stuttgart)

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„Die Krise ist die direkte Folge der Gier und der Skrupellosigkeit der Banker und Fondsmanager … Mit einer internationalen Finanzordnung, die es den Zockern an den Finanzmärkten erlaubt, den Zusammenbruch ganzer Volkswirtschaften zu riskieren, muss Schluss sein!“ Wer war’s? Der SPD-Vorsitzende? Der Finanzminister? Der DGB-Chef? Der Spiegel? Dass es diesmal die NPD war, ist reiner Zufall.

Die gute Nachricht: Gewöhnliche AntikapitalistInnen sind keine Nazis. Die schlechte Nachricht: Nazis sind nicht vom fremden Stern, sondern von dieser Welt. Ihr Antikapitalismus ist kein demagogischer Trick, sondern genauso ernst gemeint wie derjenige der andern auch. Die NSDAP hatte das Kampfprogramm der guten Arbeit gegen die böse Raffgier schon einmal recht weitgehend verwirklicht: „Arbeit macht frei“ stand nicht zufällig über dem Tor von Auschwitz.

# Warum Nazis den falschen Antikapitalismus nicht erfunden haben …

# Warum ihnen eine vermeintliche „Linke“ letztendlich genauso wenig entgegensetzen kann wie eine eingebildete „Mitte“ …

# Warum man Nazis umso besser bekämpfen kann, je weniger Gemeinsamkeiten man mit ihnen hat …

# Und wie die Grundzüge eines richtige(re)n Antikapitalismus aussehen …

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Lothar Galow-Bergemann, Stuttgart ist Publizist und langjähriger freigestellter Personalrat. Veröffentlichungen u.a. in konkret, jungle world, phase2, iz3w, www.krisis.org und www.emanzipationundfrieden.de

Die Veranstaltung wird organisiert von der Sozialistischen Jugend – Die Falken im Rahmen der Mobilisierung zum 1. Mai in Frankfurt.
www.falken-kassel.de // nordhessen[at]falken-hessen.de

Montag // 15.04.2013 // 20 Uhr // Mobilisierungstreffen 1. Mai Frankfurt

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Mobilisierungstreffen 1. Mai
15. April, 20 Uhr

Unter dem Motto „Raus aus dem Euro – Gegen Euro und Großkapital“ hat die NPD am 1. Mai zu einer Demonstration vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt Aufgerufen. Aus ganz Deutschland haben sich bürgerliche und autonome Rechte angekündigt, den NPD-Aufruf zu unterstützen.

Wir müssen uns entschieden gegen die Nazis wehren und ihrer verkürzten Kapitalismuskritik eine tiefergehende herrschaftskritische Kapitalismuskritik entgegenstellen. Am 1. Mai fahren wir nach Frankfurt, um die antifaschistischen Widerstände vor Ort zu unterstützen.

In diesem Mobilisierungstreffen werden wir genauer über die Situation vor Ort, über Anreise und Rückfahrt und Formen des Widerstands sprechen. Auch Aktivist*innen aus Frankfurt werden dabei sein.

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Die Fahrt nach Frankfurt wird organisiert von der Sozialistischen Jugend – Die Falken.
www.falken-kassel.de // nordhessen[at]falken-hessen.de

Montag, 25.02.2013 // 19 Uhr // Vortrag: Irrationalismus

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Vortrag Irrationalität

Für alle Interessierten gibt es ein wunderschönes Esoterik-Quartett – gut für Euer Karma! 😉

Für alle Veranstaltungen im Karoshi gilt diese Ausschlussklausel:
Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstalter_Innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht gebrauch zu machen, sollte es zu Störungen der Veranstaltung kommen. Das subjektive Bedrohungsgefühl kann eventuell dieses Kriterium erfüllen.

Bitte keine Kommentare mehr einstellen, wenn Ihr Euch nur beschweren wollt, dass die Esoterik usw. … dabei schlecht wegkäme. Das ist nicht das Thema der Veranstaltung!

Sonntag 17.02.2013 // 15 Uhr // Vorbereitungstreffen Gedenkstättenfahrt Breitenau

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Gedenkstätte Breitenau

Treffpunkt für die Fahrt ist Sonntag 13 Uhr pünktlich am Karoshi. Unkostenbeitrag 5 € wird am Sonntag eingesammelt.

Sa., 09.02.2013 // 17 Uhr // Klamottentauschparty

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Wozu braucht mensch eine Klamottentauschparty?

Für die Produktion eines T-Shirts müssen ca. 10.000 Liter Wasser aufgewendet werden. T-Shirts werden meist in Ländern hergestellt, in denen Wasser knapp ist.

Eine Jeans legt 60.000 Kilometer zurück, bevor sie in Deutschland verkauft wird. Sie umrundet damit 1,5 Mal die Erde.

In Deutschland werden jährlich 700.000t Textilien weggeworfen. Diese Menge entspricht einer vollbepackten LKW-Schlange von Hamburg bis nach München. 

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Die Modeindustrie schlägt große Profite aus unserem Wunsch nach gutem Aussehen und Individualität. Die Werbung tut ihr Übriges, damit unser Verlangen danach aufrecht erhalten wird und wir immer wieder neue Wünsche entwickeln. Aus diesem Kreislauf heraus entstehen eine Reihe an ökologischen, ökonomischen und sozialen Notlagen, wie sie oben aufgeführt sind.

Eine Klamottentauschparty kann eine Alternative zu unserem üblichen Einkaufsverhalten darstellen. Anstatt ständig neue Sachen zu kaufen und die Marktmechanismen der Textilindustrie zu unterstützen, können wir stattdessen mit dem Tauschen von Kleidung versuchen dem Wunsch nach Individualität und gutem Aussehen gerecht zu werden.

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Um den Bruch mit dem System Kaufen-Tragen-Wegwerfen zu zelebrieren, veranstaltet die Initiative Konsumkritischer Stadtrundgang Kassel am 09.02.2013 eine Klamottentauschparty, im Karoshi (Gießbergstraße 41/47, Kassel).

Los geht´s ab 17:00 Uhr! Auf zwei Ebenen soll getauscht, gefeiert und getrunken werden.

Damit die Tauschaktion ein Erfolg wird, sollten alle Teilnehmenden tauschbare Kleidung mitbringen. Der Leitsatz ist auch hier: Klasse statt Masse!! Jede/r bringt einfach so viel Kleidung mit, wie es ihm oder ihr möglich ist und darf so viel tauschen, wie er oder sie möchte!

Künstlerische Unterstützung gibt’s von der Siebdruckwerkstatt „Color Labor“, in der ihr eure getauschte oder mitgebrachte Kleidung nach Belieben verschönern könnt.

Infos: www.konsumkritik-kassel.de

Verein: www.diekopiloten.de

Kontakt: konsumkritik.kassel@gmail.com

Wir freuen uns auf euch!!!

Für alle Veranstaltungen im Karoshi gilt diese Ausschlussklausel:
Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstalter_Innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht gebrauch zu machen, sollte es zu Störungen der Veranstaltung kommen. Das subjektive Bedrohungsgefühl kann eventuell dieses Kriterium erfüllen.

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