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Posts by collector

Do. 10.01.2013//20 Uhr// Vorbereitungstreffen Gedenkstättenfahrt

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Im Frühjahr 2012 wird es mehrere Gedenkstättenfahrten in Nordhessen und Südniedersachsen nach Breitenau, Moringen und Hirschhagen geben.

Angedacht sind aber auch weitere Fahrten, z.B. nach Buchenwald und Erfurt. Alle diese Orten haben Verbindungen zum nationalsozialistischen Massenmord und zur Zwangsarbeit für die deutsche Wirtschaft. Die erste Fahrt wird am 20.01. nach Moringen stattfinden. Dort wird es eine Führung durch die Gedenkstätte des ehemaligen Jugend-KZs Moringen geben sowie ein Theaterstück zur Aufarbeitung. Aufgrund dessen, dass es ein Limit für diese Fahrt von 25 Personen gibt, ist es wichtig, an diesem Vorbereitungstreffen teilzunehmen. Aber auch für alle anderen Fahrten ist dies das Vorbereitungstreffen.

Bitte pünktlich erscheinen.

 

Luftansicht des ehemaligen Konzentrationslagers Moringen

Luftansicht des ehemaligen Konzentrationslagers Moringen

 


Letzter Sonntag im Monat 14 Uhr: Karoshi-Nutzer*innentreffen

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Für alle Gruppen und Einzelpersonen, die das Karoshi nutzen, gibt es dieses Treffen, um einmal im Monat alle angefallenen Probleme oder netten Erlebnisse jenseits des stark organisatorisch geprägten wöchentlichen Plenums zu besprechen und z.B. Putzpläne zu besprechen…

Immer Mittwoch 19.30 Uhr: Offenes Karoshiplenum

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Für alle Fragen rund um das Karoshi und alle, die was machen wollen…

Do. 30.8.// 19 Uhr// Vortrag Jörg Kronauer: Waffenexporte aus Kassel und Deutschland in die Arabische Welt und ihre Folgen

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Vom 30.08.-02.09.2012 werden in Kassel die „Tents, not Tanks„-Aktionstage gegen Rüstungsindustrie und Militarismus stattfinden. Am 30.08. um 19.00 Uhr findet die Auftaktveranstaltung „Waffenexporte aus Kassel und Deutschland in die Arabische Welt und ihre Folgen” im Kasseler „Karoshi“ mit Referent Jörg Kronauer statt. Kronauer ist Herausgeber des im Herbst 2011 erschienen Buches „Despoten-Dämmerung” und Autor beim Magazin „konkret“. Nach seiner Einführung in die Thematik wird Raum für Fragen und Diskussionen bestehen.

Der Vortrag wird mitorganisiert von der AG „Wirtschafts- und Regionalgeschichte“ und unterstützt vom Studentischen Projektrat der Uni Kassel.

Sa. 15.09 // 19 Uhr // Buchvorstellung – Stencilworkshop – Ausstellung

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Revolutionäre Frauen: Buchvorstellung – Stencilworkshop – Ausstellung

Das Buch

Das Queen of the Neighbourhood Collective versorgt die nach revolutionären Stencils hungrigen Straßen mit neuem feministischen Glanz und macht sich über die Che-Effekte in der westlichen Kulturindustrie lustig. In Schrift und Bild portraitiert werden dreißig Aktivistinnen, Anarchistinnen, Feministinnen, Freiheitskämpferinnen und Visionärinnen wie Emma Goldman, Angela Davis, Hannie Schaft, Sylvia Rivera, Mother Jones und viele andere.
Das Queen of the Neighbourhood Collective (Aotearoa/Neuseeland), ein Kollektiv aus Schriftstellerinnen, Forscherinnen, Redakteurinnen und Grafikdesignerinnen, sind Tui Gordon, Hoyden, Melissa Steiner, Anna Kelliher, Rachel Bell, Anna-Claire Hunter und Janet McAllister und einige ausgewählte Freundinnen und Mitstreiterinnen.

Buchvorstellung

carina von der edition assemblage liest vor, erzählt aus der Entstehungsgeschichte des Buches „Revolutionäre Frauen“ und diskutiert mit euch über den Sinn und Unsinn von Stencils, Personenkult und dem ganzen Rest.

Stencilworkshop

Revolutionäre Bastelstunde! Ob T-Shirts, Leinwände oder Schranktüren – bringt mit, was immer ihr verschönern wollt und dann wird gesprüht.
Egal, ob ihr alte Street-Art-Hasen seid, oder zum ersten mal eine Spraydose in der Hand haltet, jede*r kann mitmachen. Wir helfen uns gegenseitig und probieren neue Tricks und Techniken aus.

Anschließend gibt es für eine Woche im Karoshi eine zum Thema Stencils passende Ausstellung, u.a. mit „historischen“ Schablonen aus dem Fundus des Archivs der Sozialen Bewegungen Kassel.

Die Veranstaltung wird unterstützt von:
Kasseler Linke
Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Es geht was… im Archiv

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Das Archiv der Sozialen Bewegungen Kassel arbeitet momentan seinen Bestand in die freie Internetdatenbank dataspace ein. Momentan sind schon 346 Zeitschriften und 197 Broschüren erfasst. Wer nachschauen möchte, hier ist der Link:
Archiv der Sozialen Bewegungen Kassel bei dataspace
Die Eingabe gestaltet sich aufgrund der Menge der Daten etwas schwieriger als gedacht. Dafür werden aber Interessierte mit einem umfangreichen Schlagwortsystem und einer Artikelrecherche in vielen älteren und aktuellen linken Zeitschriften „belohnt“.
Und sollte es mal was in Kassel nicht geben, dann zeigt dataspace Alternativen auf.

Ach ja: Mitmachen ist genau so möglich, wie einfach mal reinschnuppern. Leider gibt es gerade keine festen Öffnungszeiten. Bitte einfach per email anmelden: archiv-kassel@gmx.net

Und das Archiv freut sich selbstverständlich immer über Materialspenden, wie Bücher, Zeitschriften, Abos usw.

Bis bald im Archiv! Es hält z.B. 2.000 Bücher für Dich bereit…

We ♥ IvI

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Wir unterstützen das Institut für Vergleichende Irrelevanz (IVI). Mit dieser Erklärung möchten wir dafür werben, das unabhängige Zentrum dauerhaft zu erhalten.
Das Institut für vergleichende Irrelevanz bietet einen Raum, in welchem Wissenschaftler_innen ,Bands, Künstler_innen und andere Engagierte Theorie, Praxis und Party leben und ihren alternativen Gesellschaftsentwurf verwirklichen können.

Im Rahmen der aktuellen universitären wie gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen erscheint es notwendiger denn je, dass Räume und Projekte wie das IvI die Möglichkeiten offen halten, sich in kritischer Auseinandersetzung und Reflexion zu diesen und trotz dieser Verhältnissen entwickeln zu können. Die immer stärker zunehmende soziale Ausgrenzung und Umstrukturierung ganzer Stadtteile sowie des universitären Betriebes machen es unumgänglich, dass kritisches Denken sich Zeit und Raum nimmt, um diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten.

Deshalb setzen wir uns mit aller Kraft dafür ein, dass das Institut für vergleichende Irrelevanz bleibt und weiterhin die städtische Kultur Frankfurts belebt.

Karoshi – Freiraum für Subkultur, Kunst und Politik

 

Links:

We ♥ IvI

IvI – Institut für vergleichende Irrelevanz

 

 

 

So. || 27.05. || 18 Uhr || [Vorbereitungstreffen] Gegen den Burschentag in Eisenach

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Menschen, die sich dafür interessieren, am 2. Juni mit nach Eisenach zu fahren und dort gegen den Burschentag der Deutschen Burschenschaft demonstrieren wollen, treffen sich am Sonntag, den 27. Mai um 18 Uhr im KAROSHI, um sich abzusprechen und vorzubereiten.
Treffpunkt für die Fahrt nach Eisenach ist am 2. Juni um 11:45 Uhr der Hauptbahnhof.
Gemeinsam fahren – zusammen mehr erreichen!

Der Jingle zum runterladen

Zeitung

Ausschlussklausel (gemäß § 6 Abs. 1 VersG)

Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, sexistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen.

Do//15.03.2012//15 Uhr//Archiv der Sozialen Bewegungen in Kassel

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Am 15.03. um 15 Uhr eröffnet das Archiv der Sozialen Bewegungen im Karoshi. Hier findest jede Menge Informationen, Zeitungen und Bücher zu allen möglichen Dingen der letzten Jahrzehnte, vor allem aus den Bereichen Antirassismus, Antireppressionsarbeit, autonome Umweltgruppen/Antiatomgruppen usw. Der Bestand umfasst momentan z.B. 1.600 katalogisierte Bücher, 2.000 Broschüren, 2.000 Zeitungstitel mit vielen tausend Ausgaben, Fotos, Plakate, Flugblätter…
Von 15 bis 18 Uhr gibt es einen Tag der Offenen Tür, um allen Interessierten das Archiv und seinen Bestand vorzustellen.
Feste Öffnunsgzeiten werden in Kürze folgen, es wird aber auch möglich sein, nach Absprache Termine zu machen. Wir geben Unterstützung bei Haus- und Diplomarbeiten, Referaten oder einfach nur bei der Suche nach den Dingen, die Dich gerade interessieren.
Da das Ganze ein Archiv ist, ist es nicht möglich, sich Materialien auszuleihen!
Kontakt ist unter archiv-kassel@gmx.net möglich.
Informationen zu den zukünftigen Öffnungszeiten folgen!

Do.//15.03.2012//19.30 Uhr//Vortrag: Systemfehler Verfassungsschutz

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Während die zweite, schwarz-gelbe Merkel-Regierung unter Federführung der derzeitigen Familienministerin Kristina Schröder einen konzentrierten rechten Rollback eingeleitet hat, schießen aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Medien Extremismus-theoretische Ansätze ins Kraut: mit der Hufeisen-Theorie der Jesse/Backes-Schule, einer höchst fragwürdigen „Extremismusklausel“ und einer massiven Offensive des Verfassungsschutzes in der Politischen Bildung werden derzeit Definitionsmacht, gesellschaftliche Deutungen und Feinderklärungen entschieden nach rechts außen verschoben. Dorthin, wo die „Mitte der Gesellschaft“ vermutet werden kann, die sich als „wehrhafte Demokratie“ gemäß in jeder Hinsicht überkommener Abgrenzungen gegen die drohenden „Extremismen von links und rechts (und von Seiten „der Ausländer“)“ zu erwehren habe. Im Fokus dieser Ausgrenzungsleistungen stehen v.a. Linke jeder Provenienz, Kritiker des Kapitalismus, des staatlichen Rassismus‘, Antifa-Aktivist_innen und unbequeme Störer_innen der monströsen bundesrepublikanischen Gartenzwerg-Idylle.
Ein zentraler Player in dieser Entwicklung ist der Verfassungsschutz, der 1950 gegründete Inlandsgeheimdienst. Während nicht zum ersten Mal im Zusammenhang mit dem „NSU“-Skandal die Systemfehler des Dienstes offenbar werden und von einer alarmierenden Verstrickung (ob über Geldzahlungen, V-Leute, logistische Unterstützung und Deckung) des Bundesamtes und der 16 Landesämter für Verfassungsschutz in die Nazi-Szene ausgegangen werden kann, drängt der selbe Dienst mit Bildungsmaterial, „Demokratielotsen“, „wissenschaftlicher“ Begleitliteratur und Präventions- sowie Informationsangeboten in die Öffentlichkeit, an die Schulen und in die Politische Bildung, die bisher eher eine Domäne freier Träger war. Auch hier geht es darum, die Deutungs- und Definitionshoheit über das gesellschaftliche Leben und zulässige Formen der Kritik an sich zu ziehen, zu sichern und mit wirksamen repressiven Methoden durchzusetzen.
Es geht kein Aufschrei der Empörung durch die „Zivilgesellschaft“, kein Protest von Seiten der Lehrer_innen und Eltern und anderer Institutionen der politischen Bildung ist zu hören und der Artikel 1 des Grundgesetzes scheint zu lauten: „Das Image des Verfassungsschutzes ist unantastbar“. Während linke Initiativen gegen Nazis, Blockierer_innen von Nazi-Aufmärschen und entsprechende staatlich geförderte Projekte mit einem dreisten Extremismusverdacht geschurigelt werden, kann der Verfassungsschutz noch aus dem Skandal mit mindestens 10 Neonazi-Mordopfern Kapital schlagen. Es wird Zeit, sich über wirksame Gegenstrategien Gedanken zu machen.

Friedrich Burschel ist Referent zum Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Akademie für Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin. Als freier Journalist war er selbst als „Linksextremist“ von rechtswidriger Überwachung und Diskriminierung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz betroffen. Er ist Autor und Herausgeber des Buches „Stadt – Land – Rechts. Brauner Alltag in der deutschen Provinz“ sowie – zum Thema – des RLS-Standpunkte-Papiers „Geld gegen Gesinnung“.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsradikalen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsradikalen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Vorher: Eröffnung des Archivs der Sozialen Bewegungen!

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