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Fr 15.06. | 19h | Solidarische Landwirtschaft – Auf dem Weg zur Schenkökonomie? | Mit Jan Hendrik Cropp

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Höfesterben. Agrarpolitische Desaster. Die Ökologische Landwirtschaft unter Anpassungsdruck. Der gesellschaftliche Wunsch nach Ernährungsautonomie. Es gibt genug Gründe eine landwirtschaftliche Produktion jenseits des Kapitalismus zu organisieren.

Die „Solidarische Landwirtschaft“ wagt diesen Versuch: Freiwilliges Beitragen und Schenken von Geld, Fähigkeiten und Ressourcen statt Tausch, Wert und Ware. Freies Tätigsein der Bäuer_Innen statt abstrakter Arbeit in Konkurrenz. Eine Produktion, die die konkreten Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Klar, ist das nicht einfach. Klar, gibt es Schwierigkeiten.

Darüber wollen wir sprechen: Das Konzept in der Praxis, sein Potential aber auch seine Grenzen. In diesem Sinne: Fragend schreiten wir voran…

 

Jan-Hendrik Cropp, ist u.a. als Gärtner und Sozialwissenschaftler tätig. Er hat mehrere Artikel veröffentlicht, in denen er theoretische Überlegungen und praktische Erfahrungen zur Solidarischen Landwirtschaft zusammenführt.

Artikel zum Nach- und Vorlesen: „Die post-revolutionäre Möhre. Hier und Jetzt.“ (Streifzüge no.53) und „Entmonetarisierte Landnutzung konkret“ (keimform.de).

 

Nach den ersten beiden Theorieveranstaltungen wenden wir uns in der Votragsreihe „Querfeldein – Auf der Suche nach anderen Wegen zu einem schönen Leben“ nun konkret der Praxis zu.
Infos zu weiteren Veranstaltungen demnächst unter www.spunk.tk.

 

Los geht’s ab 19Uhr c.t.
Eintritt ist selbstverständlich frei, der ak spunk
freut sich auf euer Kommen!

 

 

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung und des Projektrates des AStAs der Universität Kassel.

 

Fr 08.06. | 19h | Versandet im Getriebe? – Die Alternativbewegung von den 70ern bis Heute | Mit Arndt Neumann

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Wer in den 70er Jahren für Autonomie und Selbstentfaltung eintrat, wollte nicht länger durch Vorgesetzte bevormundet werden. Heute fordern neoliberale Manager_Innen ihrerseits Autonomie und selbstbestimmtes Arbeiten von ihren Untergebenen ein. War die Alternativbewegung ein Wegbereiter des Neoliberalismus?

 

Arndt Neumann ist Historiker und beschäftigt sich als Aktivist bei Euromayday Hamburg mit prekären Arbeits- und Lebensbedingungen. Er hat in seinem 2008 erschienenen Buch „Kleine geile Firmen – Alternativprojekte zwischen Revolte und Management“ (Nautilus) die Geschichte selbstverwalteter Betriebe der 70er und 80er Jahre in Deutschland untersucht. Ein kritischer und unverklärter Blick auf frühere Experimente solidarischer Ökonomie kann uns wertvolle Hinweise für unser heutiges und zukünftiges Handeln geben.

 

Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe “Querfeldein – Auf der Suche nach anderen Wegen zu einem schönen Leben“ des ak spunk statt.
Infos zu weiteren Veranstaltungen unter www.spunk.tk oder als PDF.

 

Los geht’s ab 19Uhr c.t.
Eintritt ist natürlich frei, der ak spunk
freut sich auf euer Kommen!

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung und des Projektrates des AStAs der Universität Kassel.

 

Fr 01.06. // 19h // Vortrag // “Kapitalismus aufheben – aber wie?” mit Stefan Meretz

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Eine Einführung in Funktionsweise und Kritik des Kapitalismus

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Der Vortrag findet als Einführungsveranstaltung zur Vortragsreihe “Querfeldein – Auf der Suche nach anderen Wegen zu einem schönen Leben“ des ak spunk statt.

 

 

 

 


 

Emanzipatorische Bewegungen verbindet zwei Gewissheiten: Der Kapitalismus verstößt gegen die Lebensbedürfnisse vieler Menschen und er ist endlich. Den Kapitalismus aufzuheben, ist also historisch notwendig. Ist eine Aufhebung aber auch möglich? Welche Konzeptionen der Aufhebung gab und gibt es? Warum reden wir überhaupt von „Aufhebung“ und nicht bloß von „Abschaffung“?

Um diese und andere Fragen klären zu können, benötigen wir ein begriffliches Verständnis des Kapitalismus. Begriffen ist eine Sache dann, wenn ihre „widersprüchliche Selbstbewegung“ gedanklich erfasst werden kann. Was sind die Elemente der widersprüchlichen Selbstbewegung des Kapitalismus? Welches Verhältnis besteht zwischen den Handlungen der Menschen und den strukturellen Handlungsbedingungen, die der Kapitalismus setzt? Was heißt das für eine Aufhebung des Kapitalismus? Was tritt an seine Stelle, was geschieht mit den Altlasten? Welche „Keimformen“ des Neuen im Alten gibt es bereits?

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Stefan Meretz ist Ingenieur und Informatiker und befasst sich schon seit langem mit der politischen Ökonomie Freier Software und Commons und bloggt auf keimform.de.
www.meretz.de
www.keimform.de

 

Los geht’s ab 19Uhr c.t.
Eintritt ist natürlich frei, der ak spunk
freut sich auf euer Kommen!

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung und des Projektrates des AStAs der Universität Kassel.

Do 10.05.2012 // 19 Uhr // Vortrag: „Kein 10. Opfer?!“

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bannerKein 10. Opfer!? – „Nationalsozialistischer Untergrund“, Rechtsterror, Rassismus und die Rolle des Staates

Jahrelang haben die staatlichen Behörden die Existenz der Neonazigruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) nicht aufgedeckt, sie teilweise sogar gedeckt. Die politischen Ziele der Neonazis sind in ihrem Kern immer verbunden mit Gewalt, Terror und Vernichtung, so auch der „NSU“.

Der Rassismus der Taten und der Arbeitsweise von Behörden gerät nur mühsam in den Blick. Dabei hätten wir alle eigentlich nur aufmerksamer hinschauen müssen, um der Wahrheit näher zu kommen. Eine Gelegenheit hätte es beispielsweise im Frühjahr 2006 gegeben, vor inzwischen weit über fünf Jahren. Es war der 6. Mai als rund zweitausend Menschen, fast ausschließlich türkisch-deutsche Familien und Angehörige der Opfer, hier in Kassel auf die Straße gingen. Sie waren aufgeschreckt durch eine mysteriöse Mordserie, die von der lokalen Presse ebenso plakativ wie verachtend als „Döner-Morde“ bezeichnet wurde. Unter dem Banner „Kein 10. Opfer!“ gaben die Teilnehmenden kund, dass sie diese Serie tatsächlich als das empfanden, als was die Täter des „NSU“ sie planten: als gezielte Exekutionen von Deutschen migrantischer Herkunft.

Ein Vortrag über die vorhandenen Fakten zum Komplex „NSU“, den historischen und den aktuellen politischen Kontext des „Rechtsterrorismus“, die Rolle der Geheimdienste und der Medien mit Referent_innen vom apabiz Berlin (http://www.apabiz.de/) und anschließender Diskussion.

 

 

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

17.07. // 11h // D.O.R.N.-Sonntagsbrunch: Das System abfrühstücken!

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Die Gruppe D.O.R.N. lädt euch herzlich zu ihrem zweiten Sonntagsbrunch am 17. Juli ab 11h ins Karoshi ein:

Wir, die Gruppe D.O.R.N. sind ein paar linke Leute aus Kassel, die sich zusammengetan haben, um auf lokaler Ebene aktiv zu werden und Selbstorganisation als Ausgangspunkt für emanzipatorische Prozesse ansehen.

Wir experimentieren mit dem Brunch an einem Veranstaltungsformat, bei dem das soziale Event mit einem kurzen thematischen Input verbunden werden soll. Uns ist dabei wichtig, dass auch Kinder bei der Veranstaltung willkommen sind und dort auf andere Kinder treffen können.
Thematisch wird es dieses Mal um Reisefreiheit und Migration gehen.

Beim Frühstücksbuffet sorgen wir für die Getränke und die Grundausstattung. Die Summe der von euch mitgebrachten Leckereien sorgt dann für den Luxus.

Mi 01.06. // 20h // Film + Diskussion // Bamako-Dakar-Karawane, Migration und Entwicklung in Afrika

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Am Mittwoch, den 1. Juni berichten um 20h die NoLager-Aktivist_innen Riadh Ben Ammar und Dorette Führer anhand des Dokumentarfilms „…denn wir leben von der gleichen Luft“ (45 min) und anschließender Diskussion über die Bamako-Dakar-Karavane 2011. Unter dem Motto „Für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung“ sind zwischen dem 25. Januar und dem 11. Februar bis zu 500 BasisaktivistInnen aus Afrika und Europa von der malischen Hauptstadt Bamako zum Weltsozialforum in Dakar gezogen.

 

Neben einem Bericht von der Reise, bei der die ReferentInnen teilgenommen haben, wird es unter Anderem darum gehen, wie in Afrika das Spannungsverhältnis zwischen Migration und Entwicklung diskutiert wird und wie globalisierte Widerstandperspektiven aussehen können.

Information in Deutsch/English/Français: Karawane_Info
An English translation of the movie / discussion is possible.
Une traduction en français du film / débat est possible.

Herzlich eingeladen seid ihr von den Gruppen D.O.R.N. und der Kritischen Uni Kassel, die das Ganze auf die Beine gestellt haben.

Di // 05.04. // Color Labor lädt zum Werkstattkino

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Das Color Labor lädt um 20h zum Kino in die Siebdruckwerkstatt, diesmal mit

„Princess Iron Fan“ (China 1941)(OmU)
„Fantasmagorie“ (F 1908)(stumm)
„VCA 2011“ (Chile 2011)(ohne Worte)

Es werden Chips und Biers gereicht.

Queeroshi: queer´n´radical feminist hangout für lesben-schwule-inter-bi-trans*-queers!

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Wir sind eine kleine Gruppe Leute, die Lust haben in Kassel einen linken, unkommerziellen, sozialen Ort für Queers zu etablieren! Für nette Abende z.B. mit Filmen oder Musik im Karoshi – immer am zweiten Donnerstag des Monats – für Genderbender, Homos und feministische Freaks, zum Vorbereiten von Aktionen oder auch einfach als freundlicher Rückzugsort vom heteronormativen Alltag. Es gibt bereits viele Ideen in der Gruppe und große Lust auf all jene Queers da draussen, denen der CSD zu unpolitisch, die Kasseler Kultur/Politszene zu männerdominiert und denen Zweigeschlechtlichkeit an sich auf die Nerven geht. Komm vorbei!

Immer am zweiten Donnerstag jeden Monat: Queeroshi: queer´n´radical feminist hangout !!! Für lesben-schwule-inter-bi-trans*-queers!

Bewegtbild: Film „Manderlay“ organisiert von D.O.R.N. – 09.09. ab 20.30

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Letzter Stop der Sommerloch-Filmwochen – diesmal mit dem Film „Manderlay“ von Lars von Trier. Organisiert wird die Filmreihe von D.O.R.N. – einem „bunt zusammen gewürfelter Haufen von AktivistInnen, die sich einmischen und an linker und selbstorganisierter Politik interessiert sind“ – an verschiedenen Orten in und um Kassel. Bisher wurden Dokumentarfilme zu Themen wie basisdemokratischer Selbstorganisation, Gender oder Betriebsübernahmen durch Arbeiter_innen im Schlachthof, der Kommune Niederkaufungen, der Villa Locumuna und der AGaThe gezeigt. Der letzte Film in dieser Reihe ist der Spielfilm „Manderlay“ und läuft am 09.09. ab 20.30 im Karoshi. Die Filmvorführungen laufen auf Spendenbasis.
Auszug Flyer: „Manderlay ist die Fortsetzung von Dogville, der Amerikatrilogie von Lars von Trier. In den 30ern des 20.Jh. macht sich die Gangsterbande auf die Suche nach einer neuen Bleibe. An der Farm Manderlay machen sie einen
Stopp. Unbeeindruckt von der sonstigen Entwicklung im Land der unbeschränkten Möglichkeit herrscht hier noch die Sklaverei. Grace ist schockiert und möchte es ändern. Sie beschließt zu bleiben. Ihr Vater, der Gangsterboss, stellt ihr ein paar Männer zur Seite und reist weiter . Kurze Zeit später verstirbt die Gutsherrin mit der Bitte, dass sie ihre Rolle übernehmen soll. Grace beschließt, bis die erste Ernte in Selbstverwaltung eingefahren ist, soll ihnen die Freiheit verwehrt bleiben.
139 min, Dänemark/Schweden 2005“

Mietbeginn – ja, nein, vielleicht?

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01.07. Einzug? Gestern? Das klappt leider nicht! Ursprünglich wollten wir zu diesem Datum das Gebäude in der Gießbergstraße beziehen. Leider verschiebt sich der tatsächliche Mietbeginn auf Anfang August. Die Mietverträge liegen mittlerweile vor, aber wir stecken zur Zeit immer noch in den Nachverhandlungen mit der Vermieterin. Und dort haben soeben die Betriebsferien begonnen. Alles Gute braucht eben seine Zeit …

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