Antirassismus

9.10. | 18 Uhr | Mobi-Veranstaltung | Rassismus Tötet! Demo in Büren

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Demonstration gegen Abschiebeknäste am Samstag, den 19. Oktober 2013 um 12:00 Uhr in Büren/Westfalen

 

Tickets für die gemeinsame Anreise aus Kassel gibts bei der Mobi-Veranstaltung.

 

9.10. 18 Uhr Mobi-Veranstaltung im Karoshi

 

 

Mehr unter

Demo-Seite Büren

Rassismus Tötet Kampagne

Rassismus Tötet Göttingen

linksunten: Abschiebung tötet

 

 

So. 10.02. | 16 Uhr | Antifa Café + Film

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Es gibt leider eine Planänderung:
Der für das Antifa Café im Februar gedachte Vortrag „20 Jahre faktische Abschaffung des Rechts auf Asyl – 20 Jahre Morde von Solingen – Rassismus tötet“ von dem Bünd­nis Rassismus tötet! aus Göttingen wird diesen Sonntag nicht stattfinden.
Als Alternative zeigen wir einen Film, über dessen Thematik noch entschieden wird.
Trotz allem wird das Café bei angenehmer Stimmung, Kuchen und Getränken stattfin­den.
Anlaufpunkt ist weiterhin das Karoshi, die Zeit bleibt bei 16 Uhr.
Kommt vorbei!

http://raccoons.blogsport.de/2013/01/26/antifa-cafe-im-februar/

Do. 3.1.13 | 19 Uhr | „Oury Jalloh – Das war MORD!“

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Oury Jalloh – Das war MORD!
Infoveranstaltung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.

 

Am 7. Januar 2005 ist Oury Jalloh im Polizeirevier Dessau bei lebendigem Leib verbrannt. Bis heute ist nicht geklärt, was an diesem Tag in Zelle Nr. 5 tatsächlich geschehen ist. Während Verwandte, Freund*innen und die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh von Mord sprechen, wurde im ersten Prozess gegen zwei Polizisten lediglich Anklage wegen „fahrlässiger Tötung“ bzw. „fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge“ erhoben. Der Prozess endete mit einem Freispruch, obwohl sich Polizeizeug*innen in eklatante Widersprüche verwickelt hatten.

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Do. 16.8. // 19.30 Uhr // Filmvorführung „The truth lies in Rostock“

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Am Donnerstag, 16. August um 19.30 im Karoshi: Filmvorführung „The truth lies in Rostock“

Zwischen dem 22. und 26. August 1992 ereigneten sich in Rostock-Lichtenhagen die größten rassistischen Pogrome der Nachkriegszeit. Tagelang belagerte ein wütender Mob – mehrere tausend „ganznormaler“ Bürger_Innen und Neonazis – die „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“, wo
Asylsuchende unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht waren. Das Haus wurde unter Applaus in Brand gesteckt und verwüstet. Die Polizei zog sich zurück. Nur mit Glück konnten sich die Bewohner_Innen auf das Dach retten.

Zuvor wurden gewalttätige Übergriffe auf Migrant_Innen in Hoyerswerda (1991) und Mannheim (1992) sowie später in Mölln (1992) und Solingen (1993) verübt. Die Taten waren Ausdruck einer rassistischen Grundstimmung in der Bevölkerung. Die Bundesregierung reagierte 1992 mit dem sog. “Asylkompromiss”: die Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl und der Verschlechterung der Bedingungen der hier lebenden Asylsuchenden.
Seit 1990 sind mindestens 182 Menschen durch diesen menschenfeindlichen Terror zu Tode gekommen. Aktuelle Studien zeigen ausländerfeindliche Einstellungen bei knapp der Hälfte der Bürger_Innen in der BRD. In der Öffentlichkeit wird die faschistisch motivierte Mordserie der NSU als “Dönermorde” relativiert und damit die Opfer weiter in rassistischer Weise herabgewürdigt.
Wir möchten mit der Vorführung des Films an die Opfer rassistischer Gewalt erinnern.

Organisiert von: spunk, ak raccoons, AG*Gegen Rassismus – Für Flüchtende*, KUK, AStA Kassel

Do 10.05.2012 // 19 Uhr // Vortrag: „Kein 10. Opfer?!“

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bannerKein 10. Opfer!? – „Nationalsozialistischer Untergrund“, Rechtsterror, Rassismus und die Rolle des Staates

Jahrelang haben die staatlichen Behörden die Existenz der Neonazigruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) nicht aufgedeckt, sie teilweise sogar gedeckt. Die politischen Ziele der Neonazis sind in ihrem Kern immer verbunden mit Gewalt, Terror und Vernichtung, so auch der „NSU“.

Der Rassismus der Taten und der Arbeitsweise von Behörden gerät nur mühsam in den Blick. Dabei hätten wir alle eigentlich nur aufmerksamer hinschauen müssen, um der Wahrheit näher zu kommen. Eine Gelegenheit hätte es beispielsweise im Frühjahr 2006 gegeben, vor inzwischen weit über fünf Jahren. Es war der 6. Mai als rund zweitausend Menschen, fast ausschließlich türkisch-deutsche Familien und Angehörige der Opfer, hier in Kassel auf die Straße gingen. Sie waren aufgeschreckt durch eine mysteriöse Mordserie, die von der lokalen Presse ebenso plakativ wie verachtend als „Döner-Morde“ bezeichnet wurde. Unter dem Banner „Kein 10. Opfer!“ gaben die Teilnehmenden kund, dass sie diese Serie tatsächlich als das empfanden, als was die Täter des „NSU“ sie planten: als gezielte Exekutionen von Deutschen migrantischer Herkunft.

Ein Vortrag über die vorhandenen Fakten zum Komplex „NSU“, den historischen und den aktuellen politischen Kontext des „Rechtsterrorismus“, die Rolle der Geheimdienste und der Medien mit Referent_innen vom apabiz Berlin (http://www.apabiz.de/) und anschließender Diskussion.

 

 

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Kommt zur antifaschistischen Demo! // Wehret den Zuständen // 17.09. 14h HBF

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Das Karoshi unterstützt die antifaschistische Demo „Wehret den Zuständen – Aktiv gegen Nazis und Rassismus – in Kassel und überall“ am 17.09. um 14 Uhr. Los geht’s am Kassler Hauptbahnhof. Die Demo wird vom „Kassler Bündnis gegen Rechts“ organisiert und möchte ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Faschismus, Homophobie, Sexismus, sowie Islamfeindlichkeit und Antisemitismus setzen. Insbesondere richtet sich die Demo gegen die Kassler Neonazi-Szene wie beispielsweise Sturm 18 und den Freien Widerstand Kassel.

Weitere und ausführlichere Infos zur Kassler Neonazi-Szene und den Hintergründen der Demo findet ihr auf dem Demo-Flyer.

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