Freiräume

Fr. 14.6. | 20 Uhr | Vortrag: Autonomes Zentrum Köln auf den Barrikaden

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Autonomes Zentrum Köln auf den Barrikaden
Mobilisierungs und Infoveranstaltung AZ Köln

Das Autonome Zentrum Köln (AZ Köln) wurde vor über drei Jahren durch eine Besetzung einer leerstehenden Kantine in Köln-Kalk geggründet. Seitdem wird es von vielen verschiedenen Menschen genutzt und dient als Ort für emanzipatorische Politik und selbstverwaltete Kunst und Kultur. Mit der Stadt und dem Eigentümer wurde zwischenzeitlich ein Vertrag ausgehandelt der jetzt zum 30. Juni gekündigt wurde. Die lokalen Parteien, speziell die Sozialdemokraten (SPD) sind der Meinung das Gebäude soll geräumt und abgerissen werden und einem Grünstreifen weichen.

Wir laden euch zu einem Vortrag ein in dem wir unser Projekt vorstellen
und seine Geschichte und die aktuelle Situation genauer erläutern.

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Für alle Veranstaltungen im Karoshi gilt diese Ausschlussklausel:
Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstalter_Innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht gebrauch zu machen, sollte es zu Störungen der Veranstaltung kommen. Das subjektive Bedrohungsgefühl kann eventuell dieses Kriterium erfüllen.

We ♥ IvI

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Wir unterstützen das Institut für Vergleichende Irrelevanz (IVI). Mit dieser Erklärung möchten wir dafür werben, das unabhängige Zentrum dauerhaft zu erhalten.
Das Institut für vergleichende Irrelevanz bietet einen Raum, in welchem Wissenschaftler_innen ,Bands, Künstler_innen und andere Engagierte Theorie, Praxis und Party leben und ihren alternativen Gesellschaftsentwurf verwirklichen können.

Im Rahmen der aktuellen universitären wie gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen erscheint es notwendiger denn je, dass Räume und Projekte wie das IvI die Möglichkeiten offen halten, sich in kritischer Auseinandersetzung und Reflexion zu diesen und trotz dieser Verhältnissen entwickeln zu können. Die immer stärker zunehmende soziale Ausgrenzung und Umstrukturierung ganzer Stadtteile sowie des universitären Betriebes machen es unumgänglich, dass kritisches Denken sich Zeit und Raum nimmt, um diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten.

Deshalb setzen wir uns mit aller Kraft dafür ein, dass das Institut für vergleichende Irrelevanz bleibt und weiterhin die städtische Kultur Frankfurts belebt.

Karoshi – Freiraum für Subkultur, Kunst und Politik

 

Links:

We ♥ IvI

IvI – Institut für vergleichende Irrelevanz

 

 

 

Stellungnahme des Karoshi zum „Boxhamsters“-Konzert im Schlachthof

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Den „Boxhamsters“ eine Absage erteilen! In Kassel und überall!

Am 20. Januar 2012 soll die Punkrockband „Boxhamsters“ im Kulturzentrum Schlachthof in Kassel
auftreten.

Vor etwas mehr als 6 Jahren stellte eine Frau Strafanzeige gegen Martin Coburger (Sänger der
Band) wegen Vergewaltigung in ihrer Privatwohnung. Trotz der gestellten Strafanzeige kam es nie
zu einer Anklage.

Als Reaktion auf den Vorwurf der Vergewaltigung sagte die Band einige folgende Konzerte ab,
jedoch gibt es bis heute weder eine Stellungnahme des Beschuldigten noch von der Band.
Dieser Fall ist ein exemplarisches Beispiel für den Umgang mit von Vergewaltigung betroffener
Frauen und den Tätern. Die Tendenz geht eindeutig in die Richtung, dass Frauen in
Vergewaltigungsprozessen dazu genötigt werden ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis zu stellen und
sie mit demütigenden Fragen über ihre sexuellen Vorlieben konfrontiert werden oder ihnen
unterstellt wird, dass es sich bei dem Vorwurf der Vergewaltigung um einen Akt der Rache aufgrund
unerwiderter Liebe handele. In den meisten Fällen kommt es trotz Strafanzeige gar nicht erst zu
einer Verhandlung oder der Täter wird aufgrund „mangelnder Beweise“ freigesprochen. Das
Resultat davon ist, dass die Täter ungeschoren davon
kommen und ohne jegliche Konsequenzen und in aller Ruhe Gras über die Sache wachsen lassen
können.

Aber wir vergessen nicht, egal wie viel Zeit vergangen ist!!!

Wir sind solidarisch mit jeder Frau und mit allen sich anders definierenden Menschen, die von
sexualisierter Gewalt betroffen sind. Uns interessiert nicht, ob ein Gericht durch ein Urteil die
Vergewaltigung anerkennt oder nicht. Jegliche Mitschuld der Betroffenen (der Rock war zu kurz, zu
viel Alkohol etc.) lehnen wir entschieden ab.
Angesichts dieser Vorfälle fordern wir den Schlachthof dazu auf das Konzert der „Boxhamsters“
abzusagen. Außerdem erwarten wir eine unverzügliche Stellungnahme der Band und insbesondere
des Sängers.
Wir werden nicht schweigend dabei zusehen, wie der Schlachthof in Kassel seine kulturellen und
pädagogischen Ansprüche durch den Auftritt dieser Band ad absurdum führt.

Erteilt den „Boxhamsters“ eine Absage! In Kassel und überall!!!

Für praktische Solidarität mit den Betroffenen sexualisierter Gewalt.

karoshi, kuk, antifa kassel, feminist-attac-kassel und ak:raccoons

 

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