Gender

25.9.-30.9. | 16-18 Uhr | Ausstellung: „Pussy Riot“

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Ausstellung zu Pussy Riot

Pussy Riot ist eine russische Punkband, die aus einem feministischen Kollektiv mit ca. 30 Mitgliedern besteht. Markenzeichen der Band sind die knalligen Outfits und bunten Strickmützen. Öffentliche Aufmerksamkeit erlangte die Band durch ihre spektakulären Auftritte auf Orten wie den Roten Platz und wie zuletzt in einer der ultraorthodoxen Kirchen. In ihren Texten rechnen sie mit dem Staat, Putin, der Kirche und dem Patriarchat ab.
Während die drei angeklagten angeblichen Mitgliede

r auch außerhalb Russlands mittlerweile einiges an Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist wenig über die Hintergründe bekannt. In der Ausstellung soll nicht nur die Aktion in der Christi Erlöser Kirche vorgestellt werden sondern vor allem über die Vielfältigen Kontexte der Gruppe Pussy Riot und die gesellschaftlichen Verhältnisse in Russland aufgeklärt werden.
Die Ausstellung wird am Montag, dem 24. September mit einer Vernissage im Karoshi eröffnet.

Vernissage
Montag, 24.09.2012
19 Uhr Karoshi

Die Ausstellung ist vom 25. bis zum 30. September jeden Tag von 16-18 Uhr geöffnet!

Do // 14.06. // 20h // Lesung „Begegnungen auf der Trans*fläche“ + queere Bar

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Am Donnerstag, den 14.06.2012 um 20h findet die Lesung "Begegnungen auf der Trans*fläche" mit Herausgeber_innen statt, danach queere Bar!

Queeroshi im Karoshi 
Gießbergstraße 41-47, Kassel

Mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen 

Vielschichtige Kurzgeschichten und Zeichnungen erzählen von den Absurditäten des Trans*alltags. Aus der Sicht von autonomen/anarchistischen/queer-feministischen Trans*Leuten (so was gibt’s!) und ihrem Umfeld. Bücher, die sich geisteswissenschaftlich oder medizinisch mit dem „Phänomen“ trans* beschäftigen, gibt es viele. Hier ist endlich ein Buch mit Geschichten und Bildern, über die mensch auch mal herzhaft und befreiend lachen kann – der Zwang, sich 1nem von 2 Geschlechtern zuordnen zu müssen, bringt reichlich groteske Situationen hervor.
Das Ganze als Kollektiv herauszugeben ist uns auch als politischer Ausdruck ein Anliegen – besonders zu einer Zeit, in der Individualisierung groß geschrieben wird. Zudem beinhaltet es für uns, dass wir miteinander zu tun haben und wir die vielfältigen normierenden/diskriminierenden/repressiven Situationen nicht als persönliche Einzelerlebnisse wahrnehmen, sondern als Teil eines Gesamtkomplexes, dem wir gemeinsam etwas entgegensetzen möchten.

kollektiv sternchen & steine 
Begegnungen auf der Trans*fläche
– reflektiert 76 Momente des transnormalen Alltags
17 Zeichnungen
farbige Broschur, 128 Seiten, 9,80 Euro
ISBN 978-3-942885-12-6

**the sissy boyz published a bad-ass queerfeminist arty fun catalog** 
***152 pages, full colour, 12 euro ***

www.thealit.de/sissyboyz
www.sissyboyz.de

Stellungnahme des Karoshi zum „Boxhamsters“-Konzert im Schlachthof

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Den „Boxhamsters“ eine Absage erteilen! In Kassel und überall!

Am 20. Januar 2012 soll die Punkrockband „Boxhamsters“ im Kulturzentrum Schlachthof in Kassel
auftreten.

Vor etwas mehr als 6 Jahren stellte eine Frau Strafanzeige gegen Martin Coburger (Sänger der
Band) wegen Vergewaltigung in ihrer Privatwohnung. Trotz der gestellten Strafanzeige kam es nie
zu einer Anklage.

Als Reaktion auf den Vorwurf der Vergewaltigung sagte die Band einige folgende Konzerte ab,
jedoch gibt es bis heute weder eine Stellungnahme des Beschuldigten noch von der Band.
Dieser Fall ist ein exemplarisches Beispiel für den Umgang mit von Vergewaltigung betroffener
Frauen und den Tätern. Die Tendenz geht eindeutig in die Richtung, dass Frauen in
Vergewaltigungsprozessen dazu genötigt werden ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis zu stellen und
sie mit demütigenden Fragen über ihre sexuellen Vorlieben konfrontiert werden oder ihnen
unterstellt wird, dass es sich bei dem Vorwurf der Vergewaltigung um einen Akt der Rache aufgrund
unerwiderter Liebe handele. In den meisten Fällen kommt es trotz Strafanzeige gar nicht erst zu
einer Verhandlung oder der Täter wird aufgrund „mangelnder Beweise“ freigesprochen. Das
Resultat davon ist, dass die Täter ungeschoren davon
kommen und ohne jegliche Konsequenzen und in aller Ruhe Gras über die Sache wachsen lassen
können.

Aber wir vergessen nicht, egal wie viel Zeit vergangen ist!!!

Wir sind solidarisch mit jeder Frau und mit allen sich anders definierenden Menschen, die von
sexualisierter Gewalt betroffen sind. Uns interessiert nicht, ob ein Gericht durch ein Urteil die
Vergewaltigung anerkennt oder nicht. Jegliche Mitschuld der Betroffenen (der Rock war zu kurz, zu
viel Alkohol etc.) lehnen wir entschieden ab.
Angesichts dieser Vorfälle fordern wir den Schlachthof dazu auf das Konzert der „Boxhamsters“
abzusagen. Außerdem erwarten wir eine unverzügliche Stellungnahme der Band und insbesondere
des Sängers.
Wir werden nicht schweigend dabei zusehen, wie der Schlachthof in Kassel seine kulturellen und
pädagogischen Ansprüche durch den Auftritt dieser Band ad absurdum führt.

Erteilt den „Boxhamsters“ eine Absage! In Kassel und überall!!!

Für praktische Solidarität mit den Betroffenen sexualisierter Gewalt.

karoshi, kuk, antifa kassel, feminist-attac-kassel und ak:raccoons

 

Mobiveranstaltung „My Body My Choice Reloaded“ am 03.03. um 20h

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Am 03.03. ist das Autonome FrauenLesbenReferat aus Marburg mit einer Mobi-Veranstaltung zur Demo „My Body My Choice Reloaded“ in Marburg am 08.03. im Karoshi zu gast. Die Info-/Mobiveranstaltung im Karoshi startet um 20h. Und für alle die da nicht können, findet ihr unter folgenden Links weitere Infos zur Demo in Marburg am 08.03.:

Start: 18Uhr, Elisabeth-Blochmann-Platz, Marburg
Motto: Raus zum 100. Frauenkampftag! My Body My Choice reloaded!
Website: http://prochoicemarburg.blogsport.de
E-Mail: prochoicemarburg(ÄT)googlemail.com



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