Kultur

Mo. 29.04. | 19 Uhr | Vortrag „RechtsRockland Thüringen“ | Mobilisierung nach Leinefelde

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„RechtsRockland“ Thüringen

In keinem anderen Bundesland finden in solcher Kontinuität und Frequenz RechtsRock-Großveranstaltungen unter freiem Himmel statt wie in Thüringen. Auch in diesem Jahr ist der „Eichsfeldtag“ bzw. der „Nationale Kundgebungstag“ am 4. Mai nur eines von drei rechten Großevents im Freistaat. Aber auch im Schatten dieser Großveranstaltungen hat sich in Thüringen eine rege RechtsRock-Szene mit Bands, Versandhändlern und Konzerten herausgebildet. Von klassischem Nazirock über „NS-Hardcore“ bis hin zum „nationalen Sprachgesang“ bedienen die rund 25 aktiven RechtsRock-Bands gleich mehrere Musikgenres und bei 25 RechtsRock-Konzerten im Jahr findet durchschnittlich jedes zweite Wochenende ein solches statt. Mit Blick auf den „Eichsfeldtag“ gibt Mikis Rieb vom Verein Mobit e.V. aus Erfurt einen Überblick über die extrem rechte Musik-Szene in Thüringen, ihre Protagonist_innen und die Entwicklungen der vergangenen Jahre.

 

Vortrag  „RechtsRockland Thüringen“ mit anschließender Mobilisierung nach Leinefelde

Beginn: 19 Uhr 

25.9.-30.9. | 16-18 Uhr | Ausstellung: „Pussy Riot“

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Ausstellung zu Pussy Riot

Pussy Riot ist eine russische Punkband, die aus einem feministischen Kollektiv mit ca. 30 Mitgliedern besteht. Markenzeichen der Band sind die knalligen Outfits und bunten Strickmützen. Öffentliche Aufmerksamkeit erlangte die Band durch ihre spektakulären Auftritte auf Orten wie den Roten Platz und wie zuletzt in einer der ultraorthodoxen Kirchen. In ihren Texten rechnen sie mit dem Staat, Putin, der Kirche und dem Patriarchat ab.
Während die drei angeklagten angeblichen Mitgliede

r auch außerhalb Russlands mittlerweile einiges an Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist wenig über die Hintergründe bekannt. In der Ausstellung soll nicht nur die Aktion in der Christi Erlöser Kirche vorgestellt werden sondern vor allem über die Vielfältigen Kontexte der Gruppe Pussy Riot und die gesellschaftlichen Verhältnisse in Russland aufgeklärt werden.
Die Ausstellung wird am Montag, dem 24. September mit einer Vernissage im Karoshi eröffnet.

Vernissage
Montag, 24.09.2012
19 Uhr Karoshi

Die Ausstellung ist vom 25. bis zum 30. September jeden Tag von 16-18 Uhr geöffnet!

Do // 14.06. // 20h // Lesung „Begegnungen auf der Trans*fläche“ + queere Bar

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Am Donnerstag, den 14.06.2012 um 20h findet die Lesung "Begegnungen auf der Trans*fläche" mit Herausgeber_innen statt, danach queere Bar!

Queeroshi im Karoshi 
Gießbergstraße 41-47, Kassel

Mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen 

Vielschichtige Kurzgeschichten und Zeichnungen erzählen von den Absurditäten des Trans*alltags. Aus der Sicht von autonomen/anarchistischen/queer-feministischen Trans*Leuten (so was gibt’s!) und ihrem Umfeld. Bücher, die sich geisteswissenschaftlich oder medizinisch mit dem „Phänomen“ trans* beschäftigen, gibt es viele. Hier ist endlich ein Buch mit Geschichten und Bildern, über die mensch auch mal herzhaft und befreiend lachen kann – der Zwang, sich 1nem von 2 Geschlechtern zuordnen zu müssen, bringt reichlich groteske Situationen hervor.
Das Ganze als Kollektiv herauszugeben ist uns auch als politischer Ausdruck ein Anliegen – besonders zu einer Zeit, in der Individualisierung groß geschrieben wird. Zudem beinhaltet es für uns, dass wir miteinander zu tun haben und wir die vielfältigen normierenden/diskriminierenden/repressiven Situationen nicht als persönliche Einzelerlebnisse wahrnehmen, sondern als Teil eines Gesamtkomplexes, dem wir gemeinsam etwas entgegensetzen möchten.

kollektiv sternchen & steine 
Begegnungen auf der Trans*fläche
– reflektiert 76 Momente des transnormalen Alltags
17 Zeichnungen
farbige Broschur, 128 Seiten, 9,80 Euro
ISBN 978-3-942885-12-6

**the sissy boyz published a bad-ass queerfeminist arty fun catalog** 
***152 pages, full colour, 12 euro ***

www.thealit.de/sissyboyz
www.sissyboyz.de

20.02.2012 // 19 Uhr // Lesung // Raven wegen Deutschland, mit Torsun und Daniel Kulla

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Zwischen Jugendzentrum und Festivalbühne, Drogenexzess und Studiosession zeigt „Raven wegen Deutschland“ den Werdegang einer der stilprägendsten deutschen Bands der letzten Jahre. Zum zehnjährigen Bandjubiläum von Egotronic blickt Sänger und Bandgründer Torsun zurück auf die Zeit der Entstehung des Durchbruchsalbums „Lustprinzip“ und erzählt, garniert mit O-Tönen von Beteiligten, wie aus dem tiefsten Drogen- und Feierexzess, aus Liebeskummer und Trennungsschmerz die Rakete entstand, die seitdem ein immer größeres Feuerwerk an den Himmel zaubert. Parallel zu Torsuns persönlichen Erinnerungen rollt Daniel Kulla die Bandgeschichte noch einmal von Anfang an auf und schildert mithilfe weiterer O-Töne von Zeitzeugen, wie es nach 2007 weiterging.

Zu den Autoren:

Torsun wuchs in einem südhessischen Örtchen auf und steuerte zunächst auf eine Karriere als langzeitarbeitsloser Vollzeit-Raver und Polit-Chaot in Berlin zu. Um einem Ein-Euro-Job zu entgehen, gründete er die Band Egotronic, die so erfolgreich wurde, dass der ursprüngliche Karriere-Plan wieder verworfen werden musste. Produziert die beliebte und zuweilen kontrovers diskutierte Online-Plattform egotronic-tv.

Daniel Kulla, Blogger auf classless.org, wuchs im Osten mit dem kommunistischen Glücksversprechen auf und versucht seitdem damit klarzukommen, dass das bürgerliche noch das beste von den anderen ist. Singt bei Sozialistischer Plattenbau. Buchautor über Verschwörungsdenken und Hacker, Übersetzer, hält Vorträge über diskordische Philosophie, kommunistischen Aufstand und psychedelische Drogen.

Bei der Lesung untermalen die beiden Autoren die Geschichten aus dem Buch mit Video und Fotodokumenten aus dem damaligen Rauschzoo. Außerdem wurden manche Kapitel zusammen mit den Akteuren zu kleinen, bebliderten Höhrspielen verarbeitet.

Beginn 19 Uhr, Karoshi

Stellungnahme des Karoshi zum „Boxhamsters“-Konzert im Schlachthof

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Den „Boxhamsters“ eine Absage erteilen! In Kassel und überall!

Am 20. Januar 2012 soll die Punkrockband „Boxhamsters“ im Kulturzentrum Schlachthof in Kassel
auftreten.

Vor etwas mehr als 6 Jahren stellte eine Frau Strafanzeige gegen Martin Coburger (Sänger der
Band) wegen Vergewaltigung in ihrer Privatwohnung. Trotz der gestellten Strafanzeige kam es nie
zu einer Anklage.

Als Reaktion auf den Vorwurf der Vergewaltigung sagte die Band einige folgende Konzerte ab,
jedoch gibt es bis heute weder eine Stellungnahme des Beschuldigten noch von der Band.
Dieser Fall ist ein exemplarisches Beispiel für den Umgang mit von Vergewaltigung betroffener
Frauen und den Tätern. Die Tendenz geht eindeutig in die Richtung, dass Frauen in
Vergewaltigungsprozessen dazu genötigt werden ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis zu stellen und
sie mit demütigenden Fragen über ihre sexuellen Vorlieben konfrontiert werden oder ihnen
unterstellt wird, dass es sich bei dem Vorwurf der Vergewaltigung um einen Akt der Rache aufgrund
unerwiderter Liebe handele. In den meisten Fällen kommt es trotz Strafanzeige gar nicht erst zu
einer Verhandlung oder der Täter wird aufgrund „mangelnder Beweise“ freigesprochen. Das
Resultat davon ist, dass die Täter ungeschoren davon
kommen und ohne jegliche Konsequenzen und in aller Ruhe Gras über die Sache wachsen lassen
können.

Aber wir vergessen nicht, egal wie viel Zeit vergangen ist!!!

Wir sind solidarisch mit jeder Frau und mit allen sich anders definierenden Menschen, die von
sexualisierter Gewalt betroffen sind. Uns interessiert nicht, ob ein Gericht durch ein Urteil die
Vergewaltigung anerkennt oder nicht. Jegliche Mitschuld der Betroffenen (der Rock war zu kurz, zu
viel Alkohol etc.) lehnen wir entschieden ab.
Angesichts dieser Vorfälle fordern wir den Schlachthof dazu auf das Konzert der „Boxhamsters“
abzusagen. Außerdem erwarten wir eine unverzügliche Stellungnahme der Band und insbesondere
des Sängers.
Wir werden nicht schweigend dabei zusehen, wie der Schlachthof in Kassel seine kulturellen und
pädagogischen Ansprüche durch den Auftritt dieser Band ad absurdum führt.

Erteilt den „Boxhamsters“ eine Absage! In Kassel und überall!!!

Für praktische Solidarität mit den Betroffenen sexualisierter Gewalt.

karoshi, kuk, antifa kassel, feminist-attac-kassel und ak:raccoons

 

So.//15.01.2012// ab 11 Uhr //Kreativwerkstatt

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Hallo liebe Alle,

Im Sommer 2012 findet die documenta13 in Kassel statt. Die Stadt präsentiert sich bei diesem Anlass als weltoffene, internationale Kulturmetropole. Unter dem Motto „Zusammenbruch und Wiederaufbau“ sollen bei der documenta13 auch explizit Verknüpfungen zu Kassels Nachkriegsgeschichte und zu aktuellen Beispielen kriegerischer Zerstörung weltweit aufgezeigt werden.

In Kassel sind diese Themen auch ohne die documenta jederzeit präsent, ohne jedoch von der Öffentlichkeit wirklich wahrgenommen zu werden. Schon die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg hing eng mit den vor Ort angesiedelten Rüstungskonzernen zusammen.

Die anschließende „Erfolgsgeschichte“ des Wiederaufbaus brachte dabei nicht nur die viel diskutierte 50er-Jahre Archi- tektur in die Innenstadt, sondern auch eine schnelle Erholung der Kasseler Rüstungsindustrie mit sich. Von Deutsch- land bis Chile, vom Kosovo bis nach Afghanistan sind heute Waffen aus Kasseler Produktion im Einsatz.

Um diesen ausgeblendeten Teil der Kasseler Alltagsrealität gerade im Bezug auf die documenta13 in die Öffentlichkeit zu tragen, möchten wir euch gerne zu einer Kreativwerkstatt einladen. Wir wollen uns gemeinsam Gedanken über kreative Aktionen und vielfältige Proteste machen. Dabei sollen Ideen gesammelt und Kontakte für deren konkrete Umsetzung geknüpft werden.

Ablauf der Kreativwerkstatt:
– Frühstück mit Input über Rüstungsproduktion in Kassel und die documenta13
– Erste Ideen zu Struktur und möglichen Aktionen
– Kreativworkshops
– Abschlussplenum

Wo? Karoshi – Gießbergstraße 41-47

Wann? So, 15.01.2012, ab 11:00

Bitte bringt Frühstückssachen mit- also Brötchen, Käse, etc. Wir bemühen uns etwas vorzubereiten, da wir aber nicht einschätzen können, wie viele kommen, wäre es super, wenn ihr einen Teil zum Buffet beitragen könntet. Danke & bis Sonntag!

Ed Wood – Thematischer Filmabend im Karoshi

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Am Sonntag, den 20.02.2011 ab 19 Uhr, wieder Kino!

Eintritt frei und ohne Rauch. Gerne darf wieder diskutiert werden.

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