Momentan ist Mexiko vor allem wegen des eskalierenden Drogenkrieges in den Schlagzeilen. Leicht wird dabei übersehen, dass es in Mexiko auch eine lebendige alternative politische und kulturelle Szene gibt. Der Punk-Aktivist Pirra Mofeta aus Mexiko-Stadt berichtet von den spannenden Erfahrungen und Erlebnissen, die die Kollektive, in denen er mitarbeitet, in den letzten Jahren gemacht haben:

Das Fanzine „Comunidad Punk,
die alternative Internetplattform „Espora.org,
das politische Info- und Kultur-Kollektiv „La Furia de las Calles,
das Wohn- und Freiraumprojekt „Z.A.M., (Weitere Infos auf deutsch …)
das Freie-Software-Projekt „Hacklab Autónomo sowie
das Öko-Projekt „Comunidad EcoPunk.

Diese Projekte fördern eine freiheitliche, unabhängige Kultur, den Umweltschutz und die solidarische Weitergabe von Wissen und Know-How. Sie unterstützen soziale Bewegungen wie die Zapatistas und machen im Großstadtdschungel von Mexiko-Stadt Informationsarbeit zu deren Kämpfen. Darüber hinaus wird im Rahmen der Veranstaltung auch über die Situation der antipatriarchalen und queer-Kämpfe in diesen Kontexten informiert.

Der Vortrag findet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Gruppe B.A.S.T.A. aus Münster statt. Lost geht’s im Karoshi am Montag, den 12.09.2011 ab 19 Uhr.

Hinweis: Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt und wird paralell zu dem Vortrag deutschsprachig übersetzt.