Wer in den 70er Jahren für Autonomie und Selbstentfaltung eintrat, wollte nicht länger durch Vorgesetzte bevormundet werden. Heute fordern neoliberale Manager_Innen ihrerseits Autonomie und selbstbestimmtes Arbeiten von ihren Untergebenen ein. War die Alternativbewegung ein Wegbereiter des Neoliberalismus?

 

Arndt Neumann ist Historiker und beschäftigt sich als Aktivist bei Euromayday Hamburg mit prekären Arbeits- und Lebensbedingungen. Er hat in seinem 2008 erschienenen Buch „Kleine geile Firmen – Alternativprojekte zwischen Revolte und Management“ (Nautilus) die Geschichte selbstverwalteter Betriebe der 70er und 80er Jahre in Deutschland untersucht. Ein kritischer und unverklärter Blick auf frühere Experimente solidarischer Ökonomie kann uns wertvolle Hinweise für unser heutiges und zukünftiges Handeln geben.

 

Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe “Querfeldein – Auf der Suche nach anderen Wegen zu einem schönen Leben“ des ak spunk statt.
Infos zu weiteren Veranstaltungen unter www.spunk.tk oder als PDF.

 

Los geht’s ab 19Uhr c.t.
Eintritt ist natürlich frei, der ak spunk
freut sich auf euer Kommen!

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung und des Projektrates des AStAs der Universität Kassel.