Höfesterben. Agrarpolitische Desaster. Die Ökologische Landwirtschaft unter Anpassungsdruck. Der gesellschaftliche Wunsch nach Ernährungsautonomie. Es gibt genug Gründe eine landwirtschaftliche Produktion jenseits des Kapitalismus zu organisieren.

Die „Solidarische Landwirtschaft“ wagt diesen Versuch: Freiwilliges Beitragen und Schenken von Geld, Fähigkeiten und Ressourcen statt Tausch, Wert und Ware. Freies Tätigsein der Bäuer_Innen statt abstrakter Arbeit in Konkurrenz. Eine Produktion, die die konkreten Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Klar, ist das nicht einfach. Klar, gibt es Schwierigkeiten.

Darüber wollen wir sprechen: Das Konzept in der Praxis, sein Potential aber auch seine Grenzen. In diesem Sinne: Fragend schreiten wir voran…

 

Jan-Hendrik Cropp, ist u.a. als Gärtner und Sozialwissenschaftler tätig. Er hat mehrere Artikel veröffentlicht, in denen er theoretische Überlegungen und praktische Erfahrungen zur Solidarischen Landwirtschaft zusammenführt.

Artikel zum Nach- und Vorlesen: “Die post-revolutionäre Möhre. Hier und Jetzt.” (Streifzüge no.53) und “Entmonetarisierte Landnutzung konkret” (keimform.de).

 

Nach den ersten beiden Theorieveranstaltungen wenden wir uns in der Votragsreihe “Querfeldein – Auf der Suche nach anderen Wegen zu einem schönen Leben” nun konkret der Praxis zu.
Infos zu weiteren Veranstaltungen demnächst unter www.spunk.tk.

 

Los geht’s ab 19Uhr c.t.
Eintritt ist selbstverständlich frei, der ak spunk
freut sich auf euer Kommen!

 

 

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung und des Projektrates des AStAs der Universität Kassel.