mit Ira Kormannshaus (Filmkuratorin, Berlin)

 

 

 

 

 

 

 

Der sowjetische Dokumentarfilm entwickelte ab Mitte der 60er mit der Leningrader Schule ein „menschliches Antlitz“. Dieses ging bei der TVisierung des russischen Dokumentarfilms Mitte der 90er vor die Hunde. Wie sieht es aktuell aus – stimmt die Behauptung von der Avantgarde-Funktion der Kreativen oder hinken diese hinterher? Gerade jetzt in Zeiten des zugleich marginalen und höchst medienwirksamen Protests in Russland (Stichwort Pussy Riot) wird diese Frage mehr als spannend.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe „Plus + – Minus“ des top e.V., Berlin/Kassel in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hessen.

 

Plus + – Minus

Das ästhetische Mehr oder Weniger von Produktionsweisen in Ökonomien der Krise

Wir fragen nach den aktuellen und historischen Zusammenhängen von Erkenntnismöglichkeiten und demokratischer Debatte sozio-ästhetischer Art – mitten im „Auge des Hurrikans“ neo-imperialistischer Politik – und welche Praxen vor uns liegen.