„Die Krise ist die direkte Folge der Gier und der Skrupellosigkeit der Banker und Fondsmanager … Mit einer internationalen Finanzordnung, die es den Zockern an den Finanzmärkten erlaubt, den Zusammenbruch ganzer Volkswirtschaften zu riskieren, muss Schluss sein!“ Wer war’s? Der SPD-Vorsitzende? Der Finanzminister? Der DGB-Chef? Der Spiegel? Dass es diesmal die NPD war, ist reiner Zufall.

Die gute Nachricht: Gewöhnliche AntikapitalistInnen sind keine Nazis. Die schlechte Nachricht: Nazis sind nicht vom fremden Stern, sondern von dieser Welt. Ihr Antikapitalismus ist kein demagogischer Trick, sondern genauso ernst gemeint wie derjenige der andern auch. Die NSDAP hatte das Kampfprogramm der guten Arbeit gegen die böse Raffgier schon einmal recht weitgehend verwirklicht: „Arbeit macht frei“ stand nicht zufällig über dem Tor von Auschwitz.

# Warum Nazis den falschen Antikapitalismus nicht erfunden haben …

# Warum ihnen eine vermeintliche „Linke“ letztendlich genauso wenig entgegensetzen kann wie eine eingebildete „Mitte“ …

# Warum man Nazis umso besser bekämpfen kann, je weniger Gemeinsamkeiten man mit ihnen hat …

# Und wie die Grundzüge eines richtige(re)n Antikapitalismus aussehen …

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Lothar Galow-Bergemann, Stuttgart ist Publizist und langjähriger freigestellter Personalrat. Veröffentlichungen u.a. in konkret, jungle world, phase2, iz3w, www.krisis.org und www.emanzipationundfrieden.de

Die Veranstaltung wird organisiert von der Sozialistischen Jugend – Die Falken im Rahmen der Mobilisierung zum 1. Mai in Frankfurt.
www.falken-kassel.de // nordhessen[at]falken-hessen.de