Letzter Stop der Sommerloch-Filmwochen – diesmal mit dem Film „Manderlay“ von Lars von Trier. Organisiert wird die Filmreihe von D.O.R.N. – einem „bunt zusammen gewürfelter Haufen von AktivistInnen, die sich einmischen und an linker und selbstorganisierter Politik interessiert sind“ – an verschiedenen Orten in und um Kassel. Bisher wurden Dokumentarfilme zu Themen wie basisdemokratischer Selbstorganisation, Gender oder Betriebsübernahmen durch Arbeiter_innen im Schlachthof, der Kommune Niederkaufungen, der Villa Locumuna und der AGaThe gezeigt. Der letzte Film in dieser Reihe ist der Spielfilm „Manderlay“ und läuft am 09.09. ab 20.30 im Karoshi. Die Filmvorführungen laufen auf Spendenbasis.
Auszug Flyer: „Manderlay ist die Fortsetzung von Dogville, der Amerikatrilogie von Lars von Trier. In den 30ern des 20.Jh. macht sich die Gangsterbande auf die Suche nach einer neuen Bleibe. An der Farm Manderlay machen sie einen
Stopp. Unbeeindruckt von der sonstigen Entwicklung im Land der unbeschränkten Möglichkeit herrscht hier noch die Sklaverei. Grace ist schockiert und möchte es ändern. Sie beschließt zu bleiben. Ihr Vater, der Gangsterboss, stellt ihr ein paar Männer zur Seite und reist weiter . Kurze Zeit später verstirbt die Gutsherrin mit der Bitte, dass sie ihre Rolle übernehmen soll. Grace beschließt, bis die erste Ernte in Selbstverwaltung eingefahren ist, soll ihnen die Freiheit verwehrt bleiben.
139 min, Dänemark/Schweden 2005“